Bövinghausen will nachlegen - Eichlinghofen patzt

Fußball: Bezirksliga

Oliver Ehlscheid sollte Recht behalten. Seinem TuS Bövinghausen liegen die Teams von vorne. Leidtragender war jetzt der TuS Eichlinghofen, der seine gute Ausgangsposition in der Fußball-Bezirksliga 9 etwas aus der Hand gibt. Zum Glück für die Mannschaft von Reza Hassani ließ auch der SSV Buer Federn.

DORTMUND

, 14.10.2015, 18:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bövinghausen will nachlegen - Eichlinghofen patzt

Westfalia Huckarde ist weiterhin sieglos.

Der TuS Bövinghausen ist wieder obenauf. „Ich weiß nicht, ob das jetzt einen Trend bedeutet“, sagt Ehlscheid. Dabei käme immerhin gedankliche Unterstützung aus Eichlinghofen, da die Bövinghauser jetzt auf den Zweiten aus Buer treffen. „Eigentlich kann da gar nichts schief gehen“, scherzt der Sportliche Leiter. In der Woche darauf empfängt der TuS Teutonia Waltrop bereits am Samstag um 17.15 Uhr. Die Bövinghauser profitierten auch davon, dass Kristijan Stojkoski spielen konnte.

 

„Das war nicht das Bövinghausen der Vorwochen“, kommentierte Hassani, Trainer der TuS Eichlinghofen. „Das war ein sehr guter Gegner. Allerdings haben wir auch unser erstes schlechtes Spiel abgeliefert“, sagte Hassani weiter. Große Zweifel an seiner Mannschaft lässt der Coach aber nicht aufkommen. „Diese Niederlage wirft uns bestimmt nicht um. Dass sieben Leute fehlten, ließ sich nicht auffangen.“

Die Eichlinghofer wollen sich die Stimmung vor dem Spitzenspiel am Sonntag um 13 Uhr gegen Langenbochum nicht vermiesen lassen. Gewinnt Eichlinghofen, kommt das Team auf eine Punkt an die Langenbochumer heran. Urlaubs-Rückkehrer Marcel Höse ist dann wieder mit von der Partie.

 

Ganz andere Sorgen hat Westfalia Huckarde. Die Mannschaft von Robert Podeschwa ist weiterhin noch sieglos, profitiert aber davon, dass die Konkurrenz in Schlagdistanz bleibt. „Die Stimmung war jetzt nach der Niederlage in Frohlinde etwas gedämpft. „Ich werde aber nur eine kurze Besprechung machen. Denn die Niederlage fiel deutlich höher aus, als es der Spielverlauf vermuten lässt.“

Gegen Wacker Obercastrop will der Coach dann die Köpfe seiner Spieler wieder frei sehen. Personell ist die Situation ziemlich entspannt: Alle Huckarder sind am Wochenende an Bord. Der Verein denkt dennoch darüber nach, sich in der Winterpause weiter zu verstärken. 

 

 

Dem SC Husen-Kurl gelang ein deutlicher 3:0-Erfolg über den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter VfL Senden. Allerdings mussten die Husener den Sieg teuer bezahlen: Gerrit Rohner zog sich einen Außenbandriss zu und Marc Müller musste mit muskulären Problemen ausgewechselt werden. „Wir müssen uns jetzt auch auswärts besser präsentieren“, fordert Trainer Jörg Lange.

Ab sofort unterstützt Christian Strauß als Sportlicher Leiter Husens Coach. Beim 5:1-Erfolg über den BV Brambauer konnte der TuS Hannibal endlich einmal in der Offensive überzeugen. Trotz vieler vergebener Chancen vor der Pause ließ sich die Mannschaft von Trainer Hamsa Berro nicht beirren und erzielte fünf Treffer. „Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist wichtig, unsere stabile Defensive war der Grundstein zum Erfolg“, berichtet Berro.

 

Der TSC Eintracht spielte nur 1:1 gegen den Aufsteiger VfL Kamen. Bei den Eintrachtlern fehlt die Durchschlagskraft im Angriff. Lediglich zehn erzielte Treffer (davon nur zwei aus dem Spiel heraus) in acht Spielen sprechen eine deutliche Sprache. „Es war unsere schlechteste Saisonleistung, wir haben fahrig agiert, der Abstand zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen war viel zu groß“, analysiert der Sportliche Leiter Tim Heydecke die Partie. Lediglich Christian von der Ecken und Nico Rose hatten Normalform.

 

Der SC Dorstfeld wartet seit vier Spielen auf einen Erfolg. Drei Unentschieden und eine Niederlage lautet die Bilanz. Beim FC Overberge unterlagen die Dorstfelder deutlich mit 1:4. „Ich habe den Siegeswillen vermisst, wir haben uns von Overberge in den Zweikämpfen den Schneid abkaufen lassen“, ärgert sich Trainer Anas Malek. Insbesondere einige erfahrene Akteure sind zurzeit außer Form. Im Derby gegen Husen-Kurl erwartet Malek ein ganz anderes Auftreten seiner Mannschaft, um wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. 

Lesen Sie jetzt