Brackel siegt im Spitzenspiel

Fußball: Bezirksliga 8

DORTMUND Sonne, Spitzenspiel und über 600 Zuschauer: der Ostermontag hatte einiges zu bieten am Brackeler Hallenbad. Was für die Gastgeber in einem runden Nachmittag endete, verlief für die Gäste aus Dorstfeld alles andere als positiv.

von von Enrico Niemeyer

, 01.04.2013, 23:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der SV Brackel (rote Trikots) fährt nach Scharnhorst, während Verfolger Dorstfeld in Schüren zu Gast ist.

Der SV Brackel (rote Trikots) fährt nach Scharnhorst, während Verfolger Dorstfeld in Schüren zu Gast ist.

 „Keiner hatte bei uns Normalform“, betonte Zick. Auch Philipp Schwaß nicht, der nach auskurierter Verletzung wieder in der Startelf stand, beim 1:0 aber nicht glücklich aussah. In Minute 24 leistete er sich einen erneuten „Bock“, als er Marvin Heinrich auf seinem Weg in den Strafraum über die linke Seite regelwidrig stoppte – Gelb für Schwaß und Elfmeter für Brackel. Oliver Adler ließ sich nicht lang bitten und traf zum 2:0. Es lief rund für die Hausherren, die auch nach dem erneuten Treffer ansehnlichen Fußball zeigten und immer wieder gefährlich über Michael Brockmann auf rechts und Marvin Heinrich auf links das Tempo anzogen.  Die Dorstfelder Zielvorgabe für die zweiten 45 Minuten war klar: Offensivpower und Rückstand aufarbeiten. Zick brachte Mike Chrobok für Anas Malek. Doch sein Start in die Partie lief, wie das gesamte Dorstfelder Spiel, alles andere als glücklich. Nach den ersten Anläufen des DSC gerieten die Gäste in einen Konter der Brackeler. Heinrich brachte die Kugel über links flach in den Strafraum zu Oliver Adler, der den Ball kontrollieren wollte, aber nicht mit Chrobok rechnete, der von der Seite kam und den Ball sehenswert ins eigene lange Eck schlenzte. Chrobok kam, sah und traf – allerdings auf der falschen Seite. „Ich habe gar nicht gemerkt, dass er bei mir war“, sagte Adler hinterher. Dass der Dorstfelder ihm seinen 33. Treffer „geklaut“ hatte, störte ihn wenig.

 Von Dorstfeld aber war weiterhin nicht viel zu sehen. Michael Kotlewski hatte in der 67. Minute die beste Chance, doch seinen Kopfball parierte Torhüter Marcel Piaszyk auf der Linie. Sven Goertz, Max Müller, Sascha Ambacher und eben Piaszyk hielten den Strafraum frei und zeigten, was ein Spitzenteam mitbringen muss.

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