Brünninghausen holt Tor-Garanten zurück und stellt die Weichen für die Zukunft

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Nach dem Abstieg in die Westfalenliga sendet der Vorstands-Chef Rudi Zorn positive Signale für die Rückkehr in die Oberliga. Ein Transfer für die neue Saison steht fest - und bringt Tore mit.

Dortmund

, 28.05.2019, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Zukunft des FC Brünninghausen beginnt in der Vergangenheit und heißt Leon Enzmann. Der Angreifer wechselte im vergangenen Sommer zum FC Iserlohn in die Westfalenliga, erzielte dort in 20 Spielen aber nur zwei Tore und will nun in Brünninghausen an seine Quoten aus den Vorjahren in der Oberliga beim FCB und in Ennepetal (14/11/12) anknüpfen.

Die Verpflichtung des 28-Jährigen ist eine der wenigen guten Nachrichten des Brünninghauser Wochenendes. Nach dem Abstieg muss der Klub sich sammeln, Entscheidungen treffen und Weichen stellen.

Sitzung am Dienstag

Am Dienstag kommt der Vorstand im Vereinsheim am Hombruchsfeld zusammen und dann werde es „eine klare Entscheidung geben“, sagt der 1. Vorsitzende Rudi Zorn, der mit dem Abstieg wie eigentlich alle im Klub „unter keinen Umständen gerechnet“ habe. „Aber das Team war mir in den letzten Wochen zu leblos.“

Auch wenn es eine gemeinsame Entscheidung des Vorstands ist, in welcher Form der Etat reduziert werden muss, sendet Zorn schon einmal vorab ein Zeichen an Geschäftsführer Klaus-Dieter Friers, der am Sonntag noch die Frage gestellt hatte, ob der Klub den Weg „noch einmal in dieser Form“ gehen wolle: „Wir werden jetzt nicht in Panik verfallen. Fakt ist: Der Verein will das Niveau halten. Und am liebsten auch die Mannschaft. Wir wollen in der Westfalenliga eine gute Rolle spielen und auch wieder in die Oberliga zurückkehren“, sagt Zorn.

Bleibt Borchmann?

Mit welchem Team und welchem Trainer der FCB das Projekt Wiederaufstieg in die Oberliga angehen wird, steht hingegen noch in den Sternen. Der ein oder andere Spieler hat sich bereits vor dem Abstiegsfinale bei anderen Klubs angeboten, Zusagen wurden nur unter Vorbehalt des Klassenerhalts gegeben und auch Trainer Maximilian Borchmann wollte die ganze Sache nach dem Spiel „erstmal Sacken lassen.“ Friers wollte noch am Montag mit Borchmann über die Zukunft sprechen.

Denn am Donnerstag steht ja noch ein Pflichtspiel an – das aus Brünninghauser Sicht sicher etwas unnötige Spiel um Platz 3 im Kreispokal gegen A-Ligist Ay Yildiz Derne (12.30 Uhr auf der Anlage in Eichlinghofen): „Sicher werden viele Spieler nicht mehr dabei sein“, sagt Friers, „aber wir schicken nicht die Zweite Mannschaft.“ Stattdessen soll ein Mix aus Erster, Zweiter und U19-Mannschaft zum vorerst letzten Pflichtspiel als Oberligist auflaufen.

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