Brünninghausen holt vom Vizemeister einen Leader für das „junge Gemüse“

rnFußball-Westfalenliga

Der FC Brünninghausen hat sich mit einem Spieler vom Tabellenzweiten Wanne-Eickel verstärkt. Der Kontakt entstand über Florian Gondrum - für ihn ist der Neuzugang kein Unbekannter.

Dortmund

, 01.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der FC Brünninghausen um das Trainergespann Rafik Halim und Florian Gondrum hat sich für die kommende Spielzeit mit einem weiteren Spieler verstärkt. Der Tabellenachte der Westfalenliga holt einen Spieler von Vizemeister DSC Wanne-Eickel. Der defensive Mittelfeldspieler, so Florian Gondrum, ist die ideale Ergänzung zum bereits vorhandenen Spielermaterial in der Zentrale.

Drei Jahre spielte Lukas Ziegelmeir für den Lüner SV, bis zu seinem Abgang 2018 zum DSC Wanne-Eickel trug er sogar die Lüner Kapitänsbinde. In Zukunft wird er für den FC Brünninghausen auflaufen. Der hatte sich bereits unter anderem mit Dominik Deppe, Marcel Großkreutz und David Vaitkevicius verstärkt.

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„Wir brauchten noch einen Abräumer auf der Sechs“, sagt Florian Gondrum. Bislang sei sein Team dort „nur mit jungem Gemüse bestückt“ gewesen. Daher sollte noch ein gestandener Spieler dazukommen. Den haben sie mit dem 27-jährigen Lukas Ziegelmeir nun gefunden.

„Auf den ist Verlass, der wird topfit in die Vorbereitung gehen“

„Er ist ein Leader-Typ, der uns noch gefehlt hat“, erklärt Gondrum. Er bringe Robustheit und eine gewisse Körperlichkeit mit. „Ich will ihn aber nicht nur aufs Abräumen reduzieren“, sagt er. Auch am Ball sei er ein guter Kicker, „ein kompletter Sechser“. Mit seiner Spielweise bringe er alles mit, was auf der zentralen Position vor der Abwehr wichtig ist.

Lukas Ziegelmeir verstärkt in der neuen Saison den FC Brünninghausen.

Lukas Ziegelmeir verstärkt in der neuen Saison den FC Brünninghausen. © Patrick Schröer

Zuletzt konnte er sein Können aber so gut wie gar nicht auf dem Platz zeigen. Nur einmal lief er in der aktuellen Spielzeit für Wanne-Eickel auf. Gegen die SpVgg. Erkenschwick wurde er Anfang Dezember in den Schlussminuten eingewechselt. Eine Schambeinentzündung verhinderte seinen Einsatz über weite Teile der Saison. Kurz vor der Corona-bedingten Zwangspause konnte er allerdings wieder voll ins Training einsteigen, verrät Florian Gondrum. In den vergangenen Monaten habe er dann viel für seine Fitness getan. „Auf den ist Verlass, der wird topfit in die Vorbereitung gehen.“

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Der Kontakt zum defensiven Mittelfeldspieler entstand durch Gondrum selbst. Als es darum ging, einen erfahreneren Spieler für die Mittelfeldzentrale zu finden, „kam er mir sofort in den Sinn“, erzählt er. Die beiden kennen sich bereits länger. Beide spielten früher bei den Sportfreunden Nette. Zudem wohnten die beiden in der Vergangenheit nur rund 100 Meter voneinander entfernt.

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