Brünninghausen und Hombruch nehmen sich mehr Zeit

Fusionspläne verschoben

Kommt die Fusion – oder kommt sie nicht? Das ist das Thema, das die Fußballfans im Dortmunder Südwesten und speziell die Mitglieder des FC Brünninghausen und des Hombrucher SV in den vergangenen Monaten beschäftigte. Eines ist zumindest klar: Der geplante Zusammenschluss beider Vereine wird, anders als ursprünglich angedacht, definitiv noch nicht zur kommenden Saison vollzogen.

von Udo Stark

DORTMUND

, 28.01.2018 / Lesedauer: 2 min

Das war die wichtigste Info, die die Vorstände der benachbarten Klubs bei der zweiten gemeinsamen Info-Veranstaltung am Freitagabend im FCB-Vereinsheim verkündeten. „Wir wollen bei einer so eminent wichtigen Entscheidung nichts übers Knie brechen“, begründete Brünninghausens Vorsitzender Volker Brehm den gemeinsam gefassten Beschluss.

Überzeugungsarbeit an der Basis

Die gewonnene Zeit wollen die Vereins-Verantwortlichen dazu nutzen, um weitere noch offene Fragen in der erforderlichen Ruhe zu klären, aber auch, um an der Basis weitere Überzeugungsarbeit zu leisten. Schließlich ist eine Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder erforderlich, um die ehrgeizigen Pläne tatsächlich umsetzen zu können.

„Ein womöglich knappes Abstimmungs-Ergebnis ist nicht unser Ziel“, so Brehm, „vielmehr wollen wir nach Möglichkeit alle Mitglieder mit ins Boot nehmen.“ Wie sein Hombrucher Amtskollege Thomas Richarz bestätigte, habe auch der HSV schon im Vorfeld zweigleisig geplant: „Wir hatten frühzeitig die finanziellen Grundlagen für eine weitere Landesliga-Saison in Eigenregie geschaffen. Dass wir unser Vorhaben nun um ein Jahr nach hinten verlegt haben, bereitet uns daher keine Probleme.“

Zwei ideale Partner

Unabhängig davon sollen die Fusionspläne weiterhin mit unverminderter Intensität verfolgt werden. Der Plan sieht vor, sowohl im Senioren- als auch im Jugendbereich einen ambitionierten und leistungsorientierten Verein zu schaffen, ohne dabei den Breitensport zu vernachlässigen. Der FC Brünninghausen mit seinem Oberliga-Team und der Hombrucher SV mit seiner exzellenten Nachwuchsarbeit gelten dafür als ideale Partner.

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