Brünninghausen verschläft die erste Hälfte

Die Dortmunder Klubs

Eine erschreckend schwache erste und eine etwas bessere zweite Hälfte bot der FC Brünninghausen den Zuschauern gestern Abend gegen die DJK Hordel. Größtenteils fußballerische Magerkost, bei der sich das Team von Volker Rieske am Ende über das 2:2 nicht beschweren durfte.

DORTMUND

von Von Marc Fröhling

, 25.11.2011, 22:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brünninghausen (blaue Trikots) musste sich trotz besserer zweiter Hälfte mit der Punkteteilung zufrieden geben.

Brünninghausen (blaue Trikots) musste sich trotz besserer zweiter Hälfte mit der Punkteteilung zufrieden geben.

Doch dann gab der FCB das Spiel aus der Hand, auch weil Hordel präsenter und schneller war. Dadurch provozierten sie Ballverluste, die sie immer wieder gefährlich vor das Tor der Gastgeber brachten. Eine Ecke war es schließlich, nach der Nehlson aus dem Gewühl heraus den Ausgleich erzielte (19.). Brünninghausen wie gelähmt, Hordel drückte weiter. Symptomatisch jene Situation, in der Sell im Mittelfeld den Zweikampf gegen den schwachen Steinhoff gewann, sich mit einem Doppelpass bis zur Grundlinie durchtankte und wieder Nehlson auflegte – Kopfball, 1:2 (23.). Rieske brachte zur Halbzeit Otto für Steinhoff, und fortan präsentierte der FCB sich sicherer und präsenter, gewann mehr Zweikämpfe und kam gefährlich vor das Tor der Gäste. Den Ausgleich besorgte Polok nach starker Vorarbeit von Bielmeier, der sich über rechts durchsetzte und den Ball in die Mitte brachte (65.). Mehr passierte nicht.

„Wir müssen damit leben“, sagte Trainer Rieske, „auch wenn ich der Meinung bin, dass der Schiedsrichter konsequent gegen uns gepfiffen hat“. Boutagrat zeigte sich nach dem Schlusspfiff selbstkritisch: „Ich war heute fast nur körperlich anwesend. Es war schwierig, nach dieser langen Pause wieder reinzukommen.“ 

Parossa - Barton, Tempel, Langer, Greig - Bielmeier, Woidtke, Steinhoff (46. Otto) - Boutagrat, Berning, Polok Tore: 1:0 Berning (5.), 1:1 Nehlson (19.), 1:2 Nehlson (23.), 2:2 Polok (65.) 

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