Beim Fußball-Westfalenligisten feierte Arthur Matlik durch den 3:0-Sieg einen gelungenen Einstand beim BSV Schüren. Im Interview haben wir mit ihm über die aktuelle Lage beim BSV gesprochen.

Schüren

, 03.09.2018, 17:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erstes Spiel, gleich ein 3:0 gegen Marl-Hüls - viel besser hätte der Einstand nicht laufen können, oder?

Mir hätte zwar auch ein 1:0 gereicht, aber so ist es noch besser. Drei Punkte zum Start sind ideal.


Was war denn aus Ihrer Sicht ausschlaggebend für den ersten Saisonsieg?

Wir haben eine Mannschaft mit guten Einzelspielern. Daniel und ich haben sie taktisch allerdings ein wenig anders aufgestellt als in den Vorwochen. Wir haben im für die Mannschaft eher ungewohnten 4-4-2 gespielt, was gegen Marl-Hüls aber genau richtig war. Ob wir das in der kommenden Woche genauso spielen, weiß ich allerdings noch nicht.


Wie haben Sie die Mannschaft kennengelernt?

Sie ist sehr wissbegierig, brennt und das macht im Moment sehr viel Spaß.


Sie selbst waren in Ihrer aktiven Zeit Abwehrspieler. Ist es Ihnen zunächst wichtiger, dass die Defensive steht?

Wenn man sich die vergangenen Jahre anschaut, war die Offensive nie das Problem in Schüren. Das Problem waren eher Disziplin und Ordnung. Deswegen haben wir den Hebel da angesetzt. Unsere Ideen werden wir dann nach und nach ins Training einfließen lassen.


Wie sehen Ihre Ideen aus?

Ich möchte offensiven Fußball spielen lassen. Das muss man einfach mit dieser Mannschaft. Man muss die guten Offensivspieler in solche Positionen bringen, wo sie leicht zu Toren kommen können, weil die individuelle Klasse sehr hoch ist.


Dafür braucht es auch eine gute Fitness. Ist das Team in einem guten Zustand?

Die Fitness ist die Basis, und der Fitnesszustand ist derzeit nicht optimal. Aber ich denke, dass wir das in kurzer Zeit aufarbeiten können.


Sie haben verabredet, dass sie das Amt zunächst bis zum Winter ausüben. Warum nicht länger?

Ich bin Lehrer in Wuppertal, muss also relativ weit fahren, was durchaus eine Belastung ist. Zudem spielt natürlich die Familie eine gewichtige Rolle. Da muss man mal abwarten, wie es läuft. Wenn dann niemand zu kurz kommt und der Verein auch möchte, kann man sicherlich weiter denken.


Gab es Spieler, die nach dem Abschied von Dimitrios Kalpakidis auf den Verein zugekommen sind, weil sie ihrem alten Trainer vielleicht folgen wollten?

Ich glaube schon, dass das Thema war, weil der ein oder andere ja auch von Dimi, zu dem ich ein sehr gutes Verhältnis habe, geholt worden ist. Aber die Spieler wissen auch, was sie an Schüren haben. Und nach der kurzen Woche wissen sie auch, was sie an Daniel und mir haben.

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