BSV Schüren bringt sich in Position

Fußball: Bezirksliga 9

Das Fußball-Jahr in den Bezirksligen ist abgepfiffen. Wer sind die Spieler und Pechvögel der Hinrunde? Welche Partien bleiben garantiert in Erinnerung? Zur Winterpause ziehen wir eine Zwischenbilanz und beantworten die spannendsten Fragen der Gruppe 9.

DORTMUND

, 20.12.2013, 18:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
BSV Schüren bringt sich in Position

Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis (r.) stürmt mit dem BSV Schüren nach oben.

Nur der BSV Schüren. Alles läuft auf einen Zweikampf mit Westfalia Langenbochum hinaus. BSV-Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis spürte gegen fast jeden Gegner, dass "sie gegen uns noch deutlich motivierter sind als gegen den Rest". Wer Kalpakidis kennt, weiß, dass er mit allen Mitteln um seine Ziele kämpft. Möglich, dass er im Winter personell nachlegt.  

Eben dieser Dimitrios Kalpakidis. Er hält sein Team auf Kurs, findet die passende Ansprache an seine Kumpel wie Alexander Kuschmann oder Benyounes Ballout. Aber auch aus den jüngeren Akteuren holte er einiges heraus. Der Gewinn des Kreispokals war ein frühes Highlight seiner Amtszeit.  

Hier fällt TuS Eichlinghofens Hyacinthe Botchack Wendji bereits wegen seiner 15 Tore auf. Der Eichlinghofer Angreifer zählt auch leistungsmäßig zu den Topakteuren der Liga. "Menschlich und sportlich ein Gewinn", sagt Trainer Reza Hassani. "Extrem torgefährlich und sehr ehrgeizig." Der Angreifer spielte zuvor in der Kreisliga A für Westfalia Huckarde und schlug beim TuS voll ein. "Wir sind sehr glücklich, dass er bei uns verlängert hat."  

Mohan Raman vom Dorstfelder SC. Trainer Volker Rieske war außer sich vor Wut, als der Schiedsrichter das Foul gegen ihn im zweiten Spiel gegen Teutonia Waltrop nicht ahndete. "Der Junge hat bis heute Verletzungsprobleme", berichtet der Coach.  

Das 5:0 des Kellerkindes Hörder SC gegen das Topteam BSV Schüren. Kaum zu erklären, warum der HSC ausgerechnet im Süd-Derby einen echten Sahnetag erwischte und der BSV unter die Räder kam. Hördes Coach Mirko Mustroph hatte zuvor gesagt: "An einem solchen Tag muss alles passen, damit wir punkten." Es passte alles.  

Dennoch der Hörder SC. Nur Platz 16 mit 14 Punkten ist definitiv zu wenig für eine Mannschaft, die mindestens Potenzial für das Mittelfeld hat. Anfangs war die Stimmung immer gut - trotz mäßiger Ergebnisse. In den vergangenen Wochen kassierte das Team auch mal Kritik von Trainer Mirko Mustroph.  

Westfalia Huckardes Trainer Robert Podeschwa verlängerte. "Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Er bringt die Spieler weiter", kommentiert der Sportliche Leiter Jürgen Dittberner.

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