BVB-A erfüllt sich den Traum vom DM-Viertelfinale

Jugendhandball

Die weibliche A-Jugend von Borussia Dortmund erfüllte sich den Traum vom Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Die Handball-Mädchen um Trainer Tobias Fenske zwangen am Samstagnachmittag in Wellinghofen vor großer und stimmungsvoller Kulisse die SG BBM Bietigheim mit 29:28 (15:14) in die Knie

DORTMUND

, 27.02.2017, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-A erfüllt sich den Traum vom DM-Viertelfinale

Viertelfinale perfekt: Großer Jubel bei den A-Juniorinnen des BVB.

Damit sicherten sich die Schwarzgelben in der Achtelfinal-Gruppenphase den erforderlichen zweiten Rang hinter dem Buxterhuder SV. Der Titelverteidiger hatte zuvor dem HC Leipzig mit 33:21 die Grenzen aufgezeigt. Gegner in der nächsten Runde ist nun der bärenstarke Nachwuchs von Bayer Leverkusen.

Bietigheim zu Beginn dominant

Auf den späteren Triumph deutete in der Anfangsphase allerdings nichts hin. Im Gegenteil: Bietigheim begann richtig gut, schien die Borussinnen regelrecht „auffressen“ zu wollen und führte blitzschnell mit 8:2. Fenske zog schnell die grüne Karte und justierte in der Auszeit die taktische Ausrichtung. Die rechte Rückraumspielerin des Gastes wurde „kurz“ genommen und Mariel Wulf als Unterstützung von Vanessa Brandt für mehr Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe auf das Feld beordert.

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Die Maßnahmen griffen. Der BVB fand ins Spiel und zu seinen Möglichkeiten. Mit zwei Toren zum 11:11 und 12:11 leitete Wulf die Wende ein. Es entwickelte sich nun eine absolut ausgeglichene Partie auf hohen Niveau.

Konsequent im Abschluss

Die Fenske-Sieben enteilte nach der Pause auf 19:16. Bietigheim reagierte, ordnete für Brandt und Leonie Kockel eine Sonderbewachung an. Die Partie nahm bis zum 19:20 nochmals kurzzeitig eine Wende. Im Spiel Vier gegen Vier übernahm Chantal Funke jetzt zunehmend die Verantwortung und führte den BVB gemeinsam mit Hannah Kriese in die Spur zurück. Ab dem 21:20 (46.) gaben die Schwarzgelben die Führung nicht mehr her, blieben konsequent im Abschluss und machten den Laden hinten mit leidenschaftlicher Defensivarbeit dicht. „Ich kann einfach nur stolz auf die Mannschaft sein“, resümierte Fenske nach 60 dramatischen Minuten.

BVB WA: Möllmann, Röttger (20.); Hausherr (4), Benthaus, Kriese, Fege (1), Rühling, Vorberg, Funke (5), Wulf (5), Kockel (2), Kamp (3), Kneller, Brandt (9/3)

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