BVB-Frauen gegen TSG Wismar in der Pflicht

2. Handball-Bundesliga

Es gibt diese Spiele, in den man sich eigentlich nur blamieren kann. Am Samstag (19 Uhr, Halle Wellinghofen) wartet eine solche Partie auf die Handballerinnen von Borussia Dortmund: In der TSG Wismar reist der Tabellenletzte an, der fast schon verzweifelt um den Klassenerhalt kämpft.

DORTMUND

10.02.2012, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Endlich wieder am Ball: Stephanie Glathe.

Endlich wieder am Ball: Stephanie Glathe.

Die am Ende doch recht deftige 26:36-Pokalniederlage gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag sei verdaut, „die Fehler wurden deutlich aufgezeigt“, aber man müsse auch realistisch sein, es ging schließlich gegen den Tabellendritten der 1. Liga. Und leider hatten auch einige Leistungsträgerinnen nicht gerade ihren Schokoladentag abgeliefert. Nun gehört es sich für eine gute Trainerin, jeden Leichtsinn im Vorfeld zu vertreiben und auf die Stärken und die Gefährlichkeit des Gegners hinzuweisen. Alice Vogler will da keine Ausnahme machen, also erwähnt sie gern, dass die TSG-Frauen immerhin vor zwei Wochen in Greven gewonnen haben. „Sie haben sich noch lange nicht mit dem Abstieg abgefunden.“

Der BVB aber darf sich nicht mehr den geringsten Ausrutscher erlauben, will er nicht ins graue Mittelfeld abrutschen. Da passt es prima, dass in Stephanie Glathe und Julia Wolf wieder zwei wichtige Stützen nach Verletzung und Schwangerschaft intensiver in den Spielbetrieb eingreifen können. Beiden könnte man die Freude über die Rückkehr förmlich ansehen, meint Alice Vogler, sie seien auch Garanten für eine gute Atmosphäre. Aber die stimmt ohnehin, wenn es am Ende zu einem Pflichtsieg kommt.  

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