BVB-Frauen verlieren mit 31:34 in Travemünde

2. Handball-Bundesliga

Alice Vogler hatte es Sonntagabend gründlich die Laune verdorben. „Wir haben in der zweiten Halbzeit richtig schlecht gespielt“, kommentierte die BVB-Trainerin die 31:34 (17:16)-Niederlage der Handballerinnen von Borussia Dortmund in Travemünde, „die Enttäuschung ist riesig“.

DORTMUND

29.04.2012, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zuzana Porvaznikova hat sich verletzt.

Zuzana Porvaznikova hat sich verletzt.

Alice Voglers Ärger war verständlich. Alle hatten sich auf den Endspurt in der 2. Bundesliga gefreut, vor allem die Partie am 12. Mai um 16 Uhr gegen Nellingen hätte vielleicht sogar ein echtes Endspiel werden können. Nun scheint der Aufstiegszug in die 1. Liga ohne die BVB-Handballerinnen davonzubrausen. Das nächste Heimspiel am kommenden Samstag (12.30 Uhr) gegen Wolfsburg ist nur noch für die Statistik. 

Ab sofort hatte die Mannschaft den Faden völlig verloren, es lief kaum noch etwas nach vorn, „hinten haben wir viele leichte Tore kassiert“. Die angeschlagene Hellen Trodler hatte die Fahrt gar nicht erst angetreten, die Torfrauen Magdalena Chemicz und Jennifer Weste bekamen „wenig zu fassen“, wie Alice Vogler erklärt. Im Angriff wurden die Chancen leichtfertig vergeben, zwei verworfene Siebenmeter in einer Minute sprechen eine deutliche Sprache. Hinzu kam auf der Gegenseite eine in Weltklasse-Form aufspielende Franziska Haupt, die allein in der 2. Hälfte unfassbare elf Tore warf. „Was immer wir versucht haben, wir haben kein Mittel gegen sie gefunden“, bemängelte Alice Vogler. Und auch wenn die Verletzung von Zuzana Porvaznikova für das Team ein Schock gewesen sei, so fahrig, so viele Fehlpässe, das sei nicht zu akzeptieren. So blieb am Ende ein ernüchterndes Fazit: „Da hatte ich heute doch einiges mehr von meiner Mannschaft erwartet.“

Alice Voglers Ärger war verständlich. Alle hatten sich auf den Endspurt in der 2. Bundesliga gefreut, vor allem die Partie am 12. Mai um 16 Uhr gegen Nellingen hätte vielleicht sogar ein echtes Endspiel werden können. Nun scheint der Aufstiegszug in die 1. Liga ohne die BVB-Handballerinnen davonzubrausen. Das nächste Heimspiel am kommenden Samstag (12.30 Uhr) gegen Wolfsburg ist nur noch für die Statistik. 

Lesen Sie jetzt