BVB II ohne Owomoyela und Vrancic nach Trier

Fußball-Regionalliga West

Härtefälle kündigte Hannes Wolf, Trainer des Fußball-Regionalligisten Borussia Dortmund II, für das Punktspiel des BVB am Samstag (14 Uhr) bei Eintracht Trier im Dortmunder Aufgebot an.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 04.03.2011, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Kapitän ist wieder an Bord: Christian Eggert (r.).

Der Kapitän ist wieder an Bord: Christian Eggert (r.).

„Das ist aber keineswegs als Degradierung zu verstehen“, betonte Wolf. Sobiech wird seinem Team allerdings erst nachreisen, da er am Freitag noch zum Bundesliga-Aufgebot für das Köln-Spiel gehört. Bundesligaprofi Patrick Owomoyela zählt diesmal nicht zum Kader der Zweiten. Außerdem fällt Mario Vrancic erkrankt aus. Owomoyelas Platz rechts in der Abwehr übernimmt Sevdail Selmani. „In Trier erwartet uns ein Gegner, der durchaus mit Preußen Münster verglichen werden darf. Die Mannschaft hat schon im Hinspiel bei ihrem 2:0-Erfolg in Dortmund hervorragend gespielt. Es ist große Vorsicht geboten“, erklärte Hannes Wolf.

Der Tabellenvierte aus dem deutschen Südwesten leistete sich in den sechs Punktspielen nach der Winterpause zwei Niederlagen – daheim gegen Kaiserslautern II und in Düsseldorf gegen Fortuna II. Zuletzte feierte die Eintracht ein 2:0 gegen Bielefeld II und einen 3:1-Erfolg in Wuppertal. Triers Trainer Roland Seitz darf sich dabei insbesondere auf seine Offensive verlassen, die als drittbeste der Liga bereits 36 Treffer erzielte. Herausragender Schütze ist Mittelfeldmann Alban Meha, der elf Tore schoss. „Meha ist ein Topspieler der Eintracht und zudem ein absoluter Standardexperte“, zollt Hannes Wolf dem Trierer Respekt. Und nicht nur Meha verdiente höchste Beachtung: Kraus und Mössner in der vorderster Angriffsreihe haben jeweils fünf Treffer auf ihrem Konto, Kulabas drei.

„Wir müssen eben versuchen, Standardsituationen zu vermeiden. Die Fehler von Verl dürfen sich nicht wiederholen“, fordert Wolf. Angesagt sind mehr Aggressivität im Zweikampfverhalten und mehr Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor. Gerade in Sachen Toreschießen hat der BVB Nachholbedarf. In den jüngsten fünf Punktspielen trafen die Borussen lediglich drei Mal. Die Vorzeichen für die Fahrt nach Trier könnten durchaus besser sein…

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