BVB-Präsident Rauball besichtigt Sportinternat

Handball

Wenn der Chef zu Besuch kommt, muss alles glänzen und blitzen. Und so präsentierte sich das Sportinternat Dortmund an der Wihoga am Freitag auch von seiner besten Seite. Die elf Nachwuchs-Handballerinnen des BVB hatten alles auf Hochglanz gebracht. Immerhin hatte sich BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball zu seinem ersten offiziellen Rundgang durchs Internat angekündigt.

DORTMUND

, 25.03.2017, 10:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bilder des Besuchs von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Sportinternat Dortmund.

Bilder des Besuchs von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Sportinternat Dortmund.

Und was er sah, machte ihm sichtlich Spaß und Freude. Dafür ist Rauball noch immer Sportler durch und durch. „Ich bin rundum begeistert, vom Konzept, von der Umsetzung, von dem ganzen Team“, sagte Rauball, der zusammen mit BVB-Handball-Abteilungsleiter Andreas Heiermann („Hier hat sich extrem was entwickelt“) von Zimmer zu Zimmer ging, die Spielerinnen nach Werdegang, griechischen Philosophen und Elternhaus fragte und das alles zu einem dicken Kompliment zusammenfasste: „Das ist alles 1A und gefällt mir wirklich.“ Als Dank sprach Rauball allen elf Spielerinnen und den acht Betreuerinnen eine Einladung zu einem Heimspiel des BVB aus.

Start vor 18 Monaten

Vor gut 18 Monaten beim eher provisorischen Start im Gebäude der Wihoga (Wirtschaftsschulen für Hotellerie und Gastronomie Am Robergpark) wäre der BVB-Präsident sicherlich noch nicht so ins Schwärmen geraten. „Wir haben mit vier Mädchen angefangen, heute sind es elf Mädels, die hier wohnen, die Kooperationsschulen Goethe-Gymnasium oder Marie-Reinders Realschule besuchen und abends mit dem BVB trainieren. Das ist mehr als eine 40 Stunden Woche“, zeigte sich Zuzana Porvaznikova vom Ehrgeiz ihrer jungen Schützlinge beeindruckt. Alles ist eng getaktet. 5.45 Uhr Frühstück, 7.45 Uhr die erste Trainingseinheit, dann Unterricht, Mittagsessen und Nachhilfe. Am Nachmittag Technik- oder Krafttraining. Abends wartet von 20 bis 22 Uhr Training beim BVB.

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Dr. Reinhard Rauball zu Besuch im Handball-Internat

Bilder des Besuchs von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Sportinternat Dortmund.
24.03.2017
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Bilder des Besuchs von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Sportinternat Dortmund.© Foto: Schütze
Bilder des Besuchs von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Sportinternat Dortmund.© Foto: Schütze
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Bilder des Besuchs von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Sportinternat Dortmund.© Foto: Schütze
Bilder des Besuchs von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball im Sportinternat Dortmund.© Foto: Schütze
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Die ehemalige BVB-Spielerin Porvaznikova leitet als Lehrerin des Goethe-Gymnasiums das Training, BVB-Jugendtrainerin Sarah Prumbaum organisiert das Leben im Internat. Aber eigentlich macht jeder alles. „Die Mädchen sind ja erst 15 und 16 Jahre alt, da haben wir noch einen zusätzlichen Erziehungsauftrag. Ob es um den ersten Freund geht oder um die Fünf in Mathe“, so die gebürtige Slowakin Porvaznikova – die natürlich ganz eng mit BVB-Cheftrainerin Ildiko Barna zusammenarbeitet: „Das sportlich Wichtigste ist für mich, dass an der Schule Handballtraining erlaubt wird“. Stundenplanbefreiung heißt das in der Fachsprache.

Es passt alles zusammen, die Zusammenarbeit zwischen Internat, Schule, dem BVB und Olympiastützpunkt Westfalen. „Wir bringen auch unsere Psychologin oder unsere Ernährungsberaterin mit ein“, so OSP-Leiter Thomas Friedhoff, „maximal haben wir Platz für 42 Nachwuchssportler. Zurzeit wohnen hier elf Handballerinnen, elf Schwimmer, ein Eistänzer und fünf Leichtathleten.“

Überregional bekannt

Offensichtlich fühlen sich alle wohl. Die Zimmer sind 16 bis 18 Quadratmeter groß, jedes mit eigenem Badezimmer. Dazu gibt’s eine große Gemeinschaftsküche. Alles modern und funktional. Von den elf Handballerinnen kommen die meisten aus der Region. Was nicht so bleiben wird. Denn das Internat ist längst überregional bekannt. Mit Emilia Hagedorn ist seit drei Monaten eine Spielerin aus Mainz dabei, kommende Woche haben sich drei Talente aus Schwerin angesagt.

Für Reinhard Rauball ein Beweis, dass sich was tut im Handball: „Kompliment. Was im Fußball bereits vorhanden ist, wächst jetzt auch im Handball heran.“ 

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