C-Liga-Kicker schießt sieben Tore in 38 Minuten: „Mein Ziel ist die Oberliga“

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Ein Dreierpack – grandios, ein Viererpack – außergewöhnlich; aber sieben Tore in einem Spiel zu beschreiben, das wird schwierig. Die eindrucksvolle Leistung gelang nun einem C-Liga-Kicker.

Dortmund

, 19.02.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon seit Kindheitstagen hat Slobodan Stanimirovic das Torjäger-Gen in sich. „In der D-Jugend hat mein Trainer aufgehört, meine Treffer zu zählen, als ich 500 Tore zusammen hatte“, erinnerte sich der Stürmer des VfL Hörde II. Auch im Seniorenfußball hat er das Toreschießen nicht verlernt.

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Im Spiel gegen den VfL Schwerte der Kreisliga C2 gelangen ihm nun sieben Tore – und das in 38 Minuten in der ersten Hälfte. „Der Gegner hat es uns leicht gemacht. Meine Mitspieler haben mich gut gefunden und die Bälle gut durchgesteckt. Meist musste ich den Ball nur noch am Torhüter vorbeibringen“, lobte Stanimirovic seine Mitspieler.

24 Saisontore für VFL Hörde II bisher

Seine sieben Tore trugen zum 15:0-Sieg bei. Damit erzielte sein Team bisher 77 Tore in 17 Spielen – ein Schnitt von 4,5 Toren pro Partie. Bereits das Hinspiel gewann der VFL deutlich mit 8:0, Stanimirovic erzielte dabei zwei Tore.

Auf 24 Saisontore kommt er bisher und liegt damit auf Rang zwei der Torschützenliste der Kreisliga C2. „Jedes Tor ist immer was Besonderes für mich“, erzählte der 24-Jährige, der schon seit den Minikickern im Sturm spielt.

24 Tore hat Slobodan Stanimirovic in der Kreisliga C2 bisher in dieser Saison geschossen.

24 Tore hat Slobodan Stanimirovic in der Kreisliga C2 bisher in dieser Saison geschossen. © Privat

Rachid Kostrewa: „Slobodan hat eine extrem gute Ballführung“

Zu den Stärken des Torjägers meint sein Trainer Rachid Kostrewa: „Meiner Meinung nach gibt es kaum einen Stürmer in der Kreisliga, der den Ball so gut behaupten und halten kann. Durch seine extrem gute Ballführung ist es ihm möglich, seine Gegenspieler auf engem Raum stehen zu lassen.“ Zuletzt käme die Wahnsinns-Torgefährlichkeit hinzu, die ihn so unfassbar wertvoll für das Team mache.

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Slobodan Stanimirovic begann das Kicken beim VFL Hörde und wechselte dann zum Hörder SC. Da er schon in jungen Jahren als mehrfacher Torschütze auffiel, wurden andere Vereine auf ihn aufmerksam. „Als ich B-Jugend spielte, war ich zu einem Probetraining beim VfL Bochum eingeladen. Aber leider verletzte ich mich einen Tag davor.“

Slobodan Stanimirovic: „Mein Ziel ist die Oberliga“

Mit einem Oberschenkelbruch fiel er insgesamt über zwei Jahre aus. Seine erste Station im Erwachsenenbereich war dann wieder der Hörder SC – genauer genommen die zweite Mannschaft des HSC. Danach dribbelte er wieder beim VFL auf und spielt dort auch im zweiten Team.

„Der Trainer macht einen guten Job und die Stimmung im Team ist gut. Es macht richtig Spaß“, sagte Slobodan Stanimirovic. Für die Zukunft erhofft sich der Stürmer auch noch einige Ligen höher anzugreifen. „Mein Ziel ist die Oberliga. Da will ich mal hin.“

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Für diese Spielzeit steht erstmal der Aufstieg auf der To-Do-Liste. Aktuell liegt der VFL an der Spitze der Liga. „Letztendlich ist es selbstverständlich unser Ziel aufzusteigen. Daran werden wir weiter arbeiten“, gibt Trainer Rachid Kostrewa das Motto voraus.

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