Chaos trifft Kontinuität - EHC erwartet Herne zum Derby

Eishockey-Oberliga

DORTMUND Eigentlich könnte dem Herner EV das Spiel gegen die Elche egal sein – schließlich haben die „Ruhrpott Crusaders“ den ersten Tabellenplatz der Oberliga schon sicher. Im Derby erwartet den EHC aber am Freitag (20 Uhr) dennoch ein heißer Tanz.

von Benjamin Blum

, 04.03.2010, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
David Hördler (l.) und der Herner Mika Puhakka (r.) lieferten sich in dieser Saison schon einige umkämpfte Duelle.

David Hördler (l.) und der Herner Mika Puhakka (r.) lieferten sich in dieser Saison schon einige umkämpfte Duelle.

Auf Seiten der Dortmunder herrscht in dieser Saison dagegen personelle Kontinuität: Die Rollen im Team sind klar verteilt. Auch auf der Torhüterposition scheint eine Entscheidung gefallen: Benjamin Finkenrath bestritt am vergangenen Wochenende beide Partien und überzeugte mit starken Paraden. Selbst wenn Gentges seinem Konkurrenten Benjamin Voigt bis zum Ende der Punkterunde noch Spielpraxis gönnen würde, dürfte Finkenrath pünktlich zum ersten Playoff-Bully auf dem Eis stehen. Während die Elche im Derby nur Außenseiterchancen haben, gilt der EHC im nächsten Heimspiel gegen den EV Landsberg (Sonntag, 19 Uhr) als Favorit. Doch auch vor diesem Gegner warnt Gentges: „Landsberg ist nur ganz schwer einzuschätzen. Sie haben einige sehr starke Spieler, haben in den letzten Partien aber schwankende Leistungen gezeigt.“

Auch die Ergebnisse der drei bisherigen Vergleiche zwischen den Elchen und Landsberg machen eine Prognose schwer: Dortmund gewann die zwei Auswärtspartien beim EVL, daheim kassierte der EHC dagegen eine herbe 1:6-Pleite.

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