Christian Sprengel über einen möglichen Wechsel nach Dortmund

Galopp

Christian Sprengel weilt aktuell auf Gran Canaria. Der Galopp-Trainer kann seinen Job im Urlaub aber nicht außen vor lassen, denn er muss in den kommenden Wochen eine tiefgreifende Entscheidung treffen.

DORTMUND

von Von Thomas Schulzke

, 28.01.2011, 06:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trainer Christian Sprengel (r.) steht vor einem Wechsel nach Dortmund.

Trainer Christian Sprengel (r.) steht vor einem Wechsel nach Dortmund.

Ich bin seit 1988 in Hannover als Trainer tätig. Der Vorstand will mich halten und mir ein Angebot unterbreiten. Es gehört sich einfach, dieses Gespräch abzuwarten und erst dann eine Entscheidung zu treffen.

Nein, noch lange nicht. Auch hier wäre noch einiges zu klären. Obwohl ich sagen muss, dass der Dortmunder Vorstand sich richtig ins Zeug gelegt hat.

Die Stallungen müssten schon nach meinem Geschmack sein. Ein paar Umbaumaßnahmen wären da schon angebracht.

In erster Linie die Anbindung nach Frankreich, die von Dortmund aus besser ist als von Hannover. Wegen der Sandbahn kann man auch das ganze Jahr über durchtrainieren, das ist auf meiner jetzigen Bahn nicht möglich.

Weil ich mit meinen Pferden dort sehr oft starte. Im vergangenen Jahr bin ich mit meinem Privatwagen 40 000 Kilometer unterwegs gewesen, war immer viel später als meine Kollegen aus dem Westen zu Hause. Das nervt schon.

Nein, ich habe die Anfrage gestellt. Die Rennbahn in Hannover ist alt und marode. Mit den jetzigen Bedingungen kann ich einfach nicht mehr leben. Deshalb bin ich aktiv geworden.

Das wären fast 40 Vollblüter.

Natürlich. Ich arbeite mit meinen Besitzern schon sehr lange zusammen. Da ist ein gewachsenes Vertrauensverhältnis entstanden. Die meisten würden mir auch ihre Pferde überlassen, wenn ich nach München ginge.

Das wäre ein Problem. Ich kann nicht davon ausgehen, dass meine Angestellten mit nach Dortmund kommen. Aber ich habe einen guten Namen in der Szene, deshalb wird es nicht ganz so schwer, neues Personal zu finden.

In erster Linie denke ich da an König Concorde, der im November noch ein Gruppe-Rennen in Mailand gewann.

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