Corona-Verdacht beim letzten ASC-Gegner: Deshalb spielt Aplerbeck am Donnerstag trotzdem

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Beim letzten Meisterschaftsgegner des ASC 09 Dortmund gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Der ASC geht am Donnerstag sein Meisterschaftsspiel gegen Kaan-Marienborn trotzdem an. Das sind die Gründe.

Dortmund

, 24.09.2020, 11:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der ASC 09 Dortmund hat am vergangenen Sonntag (20. September) sein drittes Saisonspiel bestritten. Die Aplerbecker waren beim SV Westfalia Rhynern zu Gast. Die Auswärtspartie verlor der ASC mit 2:4. Nun ist bekannt geworden, dass es im Umfeld der Rhyneraner einen Corona-Verdachtsfall gibt. Rhynern hat sein Meisterschaftsspiel, das für Mittwoch bei der U21 des SC Paderborn geplant war, bereits abgesagt. Der ASC spielt am Donnerstag jedoch - aus diesem Grund.

Die Mannschaft des Fußball-Oberligisten Westfalia Rhynern hat einen möglichen Corona-Verdachtsfall in ihrem Kader. Ein Westfalia-Spieler hatte - gemeinsam mit 30 anderen Schülern - in seinem Berufskolleg ohne Mund-Nasen-Schutz etwa sechs Stunden neben einer Mitschülerin gesessen, deren Vater positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

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Am Abend desselben Tages noch trainierte der besagte Spieler mit seinen Mannschaftskollegen, absolvierte das Abschlusstraining. Einen Tag später erfuhr der Kicker von seiner Mitschülerin, dass deren Vater, der mit seiner Tochter in einem gemeinsamen Haushalt lebe, ein positives Testergebnis hatte. Der Spieler ließ sich daraufhin selbst sofort testen, wartet nun auf das Testergebnis.

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Doch wie kann es nun sein, dass der ASC sein eigenes Spiel am Donnerstag (24. September, 19.30 Uhr, Kunstrasen, Schweizer Allee) gegen Kaan-Marienborn bestreitet, obwohl er noch am Sonntag (20. September) Kontakt zu den Spielern der Westfalia hatte?

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Andreas Kersting, Sportlicher Leiter der Westfalia, klärt auf: „Der Spieler hatte erst am Dienstag (22. September - also zwei Tage nach dem Spiel gegen den ASC, Anm. d. Red.) Kontakt zu seiner Mitschülerin. Für Aplerbeck besteht überhaupt keine Gefahr. Ich hatte auch schon zu Samir Habibovic (Sportlicher Leiter ASC, Anm. d. Red.) Kontakt“, sagt Kersting, der selbst von einer „reinen Vorsichtsmaßnahme“ spricht.

Habibovic dazu: „Wir haben am Mittwochabend kurz telefoniert, ja. Ich habe dann nachgefragt, wann der Kontakt war. Für uns besteht ja keine Gefahr, weil der Kontakt am Dienstag war. Man muss aufpassen, klar - aber wir müssen auch alle die Ruhe bewahren“, so der Sportliche Leiter.

Der Verein hofft, dass das Testergebnis des Spielers am Freitag vorliegt. Bis dahin hat Westfalia Rhynern den eigenen Trainingsbetrieb ausgesetzt. Das für Sonntagnachmittag geplante Meisterschaftsspiel gegen den SV Schermbeck stehe noch in der Schwebe.

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