Das erste Endspiel der Fußball-Kreisliga: Wer oben dran bleiben möchte, muss gewinnen

Fußball-Kreisliga

Die Dortmunder Teams hinken in der Kreisliga A2 etwas hinterher. Die Konkurrenz aus Lünen droht davon zumarschieren. Dadurch gibt es am Sonntag das erste Endspiel der Saison.

Dortmund

, 30.11.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das erste Endspiel der Fußball-Kreisliga: Wer oben dran bleiben möchte, muss gewinnen

Letzte Woche hat Argjent Rrustolli (l.) mit K.F. Sharri deutlich mit 1:6 beim VfB Lünen verloren. © Günther Goldstein

Es sind gleich vier Lüner Teams, die unter den ersten fünf Mannschaften stehen. Davon sogar drei auf den ersten drei Plätzen. BW Alstedde (38 Punkte) grüßt ziemlich alleine von der Tabellenspitze, hat bereits elf Punkte Vorsprung auf den Zweiten VfB Lünen.

Alstedde ist zu gut - doch dahinter bebt ein Fünfkampf

Dahinter befindet sich mit zwei Punkten Abstand die SG Gahmen, ebenfalls aus Lünen, und dann kommt mit K. F. Sharri erst das erste Dortmunder Team. Sharri ist punktgleich mit Preußen Lünen und den SF Brackel 61.

Möglichkeiten BW Alstedde vom Thron zu stoßen, scheinen eher gering. Zu gut sind die Lüner, stellen beste Offensive und Defensive der Liga und haben noch keine Niederlage. Doch dahinter ist ein Fünfkampf entfacht, der den zweiten Platz holen möchte. Den Relegationsplatz, der ebenfalls eine Aufstiegsmöglichkeit wäre.

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Nun scheint es zu einem ersten vorläufigen Endspiel zu kommen. Am ersten Rückrundenspieltag spielen die SF Brackel 61 gegen K. F. Sharri. „Wer oben dran bleiben möchte, muss gewinnen“, weiß Sharri-Coach Ferhat Degirmenci.

Doch nicht nur den Sieg erwartet Degirmenci, sondern auch Wiedergutmachung. Zum einen für das deutlich verlorene Spiel gegen Tabellenzweiten VfB Lünen vor zwei Wochen (1:6) und das Hinspiel gegen die Brackeler, was 1:4 verloren ging. Ein damals ziemlich schwacher Start für den ambitionierten A-Ligisten.

„Da haben sie was gutzumachen, der Auftakt war miserabel“, sagt Degirmenci, „die Jungs müssen das gutmachen!“ Eine klare Forderung von Degirmenci, der sein Team aber in guter Verfassung sieht: „Die Trainingswoche war richtig gut, die Jungs sind motiviert. Wir müssen die PS, die wir unter der Haube haben, jetzt mal auf die Straße bringen!“

„Dann kannst du auch ganz schnell eine Reise kriegen“

Und genau mit diesem forschen Ansatz rechnet auch Brackels Trainer Michael Kalwa: „Das ist schon ein Brett - Sharri - da braucht man sich nichts vorzumachen. Wenn man es nicht schafft sie zu kontrollieren, dann kannst du auch ganz schnell eine Reise kriegen.“ Kalwa will da auch gar nicht zu sehr an das Hinspiel denken. Da hat es funktioniert, aber laut ihm, wird es nun ein ganz anderes Spiel.

Das Sharri-Spiel sieht Kalwa da noch nicht als das alles entscheidende an: „Es kommt ja noch die Winterpause, da weiß man auch noch nicht, was bei den Teams so passiert und wie die zurückkommen.“

Das erste Endspiel der Fußball-Kreisliga: Wer oben dran bleiben möchte, muss gewinnen

SF Brackel-Trainer Miachael Kalwa erwartet ein schwieriges Spiel gegen Sharri. © Nils Foltynowicz

Deshalb blickt Kalwa nicht nur auf das Spiel gegen Sharri am Sonntag (14.30 Uhr, Brauskweg, 44309 Dortmund), sondern auch schon auf die darauffolgende Woche: Brackel spielt dann gegen den aktuell Fünften SV Preußen Lünen.

„Das sind sowieso zwei Endspiele für uns. Gänzlich ohne Punkte sollte man aus diesen Spielen nicht rausgehen, dann ist die Saison gelaufen“, weiß Kalwa der Bedeutung der beiden Spiele. Doch bevor der Blick zu den starken Lünern in der kommenden Woche geht, kommt es erst zum Dortmunder Duell gegen K. F. Sharri.

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