Das ist das Top-Team der 35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

rn35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Die 35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist Geschichte. Wir haben die Top-Fünf der herausragenden Spieler aller Mannschaften zusammengestellt.

von Thomas Schulzke, Christian Bentrup, David Döring, Frank Büth

Dortmund

, 14.01.2019, 14:17 Uhr / Lesedauer: 3 min

Mo Acil (FC Brünninghausen)

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© Nils Foltynowicz

Für die Titelverteidigung des Stadtmeister-Titels hat es beim FC Brünninghausen nicht gereicht. Den Platz im Team des Turniers konnte sich Torwart Muhammed Acil aber erneut sichern. Nachdem Acil schon im vergangenen Jahr herausragende Leistungen zeigte, präsentierte er sich dieses Mal erneut in Höchstform. „Für einen selber ist es auch schön, dass die Leistung anerkannt wird“, freute sich Acil. Bemerkenswert dabei: Ohne viel Spielpraxis lieferte der 26-Jährige direkt ab. Nur drei Spiele absolvierte Acil zu Saisonbeginn, ehe Azmir Alisic seinen Platz zwischen den Pfosten einnahm. Während des ganzen Turniers kassierte Acil nur zwölf Gegentore und fungierte wie schon im vergangenen Jahr als mitspielender Torwart, der auch starke Reflexe auf der Linie hat. Zwar hielt er sogar einen Achtmeter im Finale gegen den TuS Bövinghausen, die Niederlage konnte er nicht verhindern.


Denis Ramadan (TuS Bövinghausen)

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© Nils Foltynowicz

Eine der prägenden und gewinnbringenden Figuren des neuen Stadtmeisters TuS Bövinghausen war der 29 Jahre alte Denis Ramadan, der in seiner Heimat Mazedonien zwischen 2010 und 2016 48 Spiele in der Ersten Liga sowie ein Spiel für die U21-Nationalmannschaft des Landes bestritt. Zusammen mit Kapitän Michael Siekiera stellte Denis Ramadan ein perfekt aufeinander abgestimmtes Abwehrduo, das selbst für so starke Angriffsspieler wie Arif Et oder Florian Gondrum vom Finalgegner FC Brünninghausen nicht zu überwinden war. Außerdem setzte Denis Ramadan immer wieder auch offensive Akzente. Mit schnellen Antritten sorgte er für Überzahlsituationen im Angriff, die die treffsicheren Stürmer des TuS oder er selbst in Torerfolge ummünzten. Selbstredend trat er auch im entscheidenden Achtmeterschießen des Finales an und verwandelte als einer von drei Spielern des Siegerteams.


Florian Juka (TuS Bövinghausen)

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© Schröer

Gerade erst in der Winterpause vom Oberligisten Hammer Spielvereinigung zum TuS Bövinghausen gewechselt, hatte der 26-jährige Stürmer Florian Juka erstaunlich wenig Anlaufprobleme. Er fügte sich nahtlos in das Team des noch ungeschlagenen Bezirksliga-Spitzenreiters ein und zeigte schon in der Vor- und Zwischenrunde seine Qualitäten: gute Ballbehandlung, Durchsetzungskraft und präzise Torschüsse mit dem linken Fuß. In den K.o.-Spielen drehte er dann richtig auf: Im Viertelfinale gegen Viktoria Kirchderne erzielte er gleich drei Treffer, im Halbfinale gegen den VfL Kemminghausen gelang ihm in der Verlängerung das vorentscheidende 3:1 für sein Team. Im Finale verwandelte er seinen Achtmeter und hatte so großen Anteil am erstmaligen Gewinn der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft durch den TuS Bövinghausen.


Mohamed Lmcademali (VfL Kemminghausen)

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© Dan Laryea

Der Edeltechniker ist nicht nur bester Torschütze der 35. Ausgabe der Hallenstadtmeisterschaft geworden, sondern tilgte mit seinen 28 Treffern den bisherigen Rekord von Markus Klingen (27 Tore). In allen drei Runden verzückte er die Fans des Hallenfußballs mit schönem Kombinationsfußball und spektakulären Toren. „In der Halle habe ich meine Torjägerqualitäten wieder gefunden. Als echter Straßenfußballer geht Halle immer, das Turnier hat mir große Freude bereitet“, äußerte sich Lmcademali. Seinen letzten Treffer erzielte er per Kopf in der letzten Spielsekunde des Halbfinals gegen den Bezirksligisten und späteren Stadtmeister TuS Bövinghausen. Im letzten Turnierspiel des VfL Kemminghausen konnte Lmcademali sein Team verletzungsbedingt nicht mehr unterstützen.


Paul Stieber (ASC 09)

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© Stephan Schütze

Routiniert, abgezockt, absolut lässig. Alles Attribute, die zu Paul Stieber passen. Der Mittelfeldspieler des ASC 09 spielte mit seinen gerade einmal 21 Jahren wie ein alter Hase beim Dortmunder Budenzauber. Zwar verpasste Stieber die Vorrunde noch, aber ab der Zwischenrunde drückte der gebürtige Gelsenkirchener dem Turnier seinen Stempel auf. Insgesamt steuerte Stieber, der erst kurz vor Saisonbeginn nach Aplerbeck wechselte, acht Tore bei und zahlreiche Vorlagen. Er überzeugte dabei nicht nur als Torschütze und Vorlagengeber, sondern auch als Lenker und Denker im Spiel des ASC. Stieber initiierte Angriffe, verteidigte souverän und ließ auch im direkten Duell mal einen oder mehrere Gegenspieler auf der Strecke. Bemerkenswert dabei: Stieber weist auch seine Kollegen immer wieder an, dirigiert Laufwege und scheut sich nicht davor, auch dahin zu gehen, wo es weh tut.

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