Der ASC 09 ist gestartet: Das verlangt der neue Trainer von seinen Spielern

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Der Fußball-Oberligist ASC 09 ist seit rund einer Woche in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Der erste Test verlief positiv, der neue Trainer Antonios Kotziampassis verlangt vieles.

Dortmund

, 14.01.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Immer wieder kamen die Anweisungen aus ihm herausgeschossen. „Schneller, schneller!“, schrie er über den Kunstrasen-Platz. Es war ein erster Eindruck, den Antonios Kotziampassis vermittelte, wie der Fußball-Oberligist ASC 09 demnächst aussehen soll.

Ein guter Test für den ASC 09

Der Test gegen den Regionalligisten Bonner SC am 12. Januar ging 1:1 aus. Ein guter Test für den ASC, der sich bis dahin eine Woche in der Vorbereitung befand, das desolate Aus in der Zwischenrunde bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hinter sich ließ, den Blick wieder voll und ganz auf den Oberliga-Alltag fokussiert.

Und Kotziampassis war zufrieden. Mit dem ersten Test, mit der ersten Woche als Übungsleiter in Aplerbeck: „Es war sehr gut. Die Jungs sind sehr engagiert, sehr geil auf Fußball spielen, die haben gekämpft.“

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Bis auf den Mittwoch wurde an jedem Tag trainiert und dem ehemaligen Trainer des Westfaligisten TuS Sinsen so ein erster Eindruck vermittelt, der durchweg positiv war. „Die Jungs haben das überragend gemacht. Läuferisch, kämpferisch - das macht richtig Spaß. Die haben Qualität“, erklärte er, fügte aber gleich an: „Ich muss sie natürlich noch besser kennenlernen.“

Doch alle Spieler kennenzulernen ist für den Neu-Coach momentan nicht so einfach. Die Verletztenliste in Aplerbeck ist lang, das Team dezimiert. Lediglich drei eingetragene Ersatzspieler waren beim Test gegen Bonn mit dabei, zahlreiche Stammspieler fehlten verletzt oder erkältet.

Sechs fehlende Stammspieler beim ASC 09

Dazu gehören Kevin Brümmer, Dennis Drontmann, Pierre Szymaniak, Jan Held, Ermias Simatos und Maximilian Podehl.

Der ASC 09 ist gestartet: Das verlangt der neue Trainer von seinen Spielern

Die ASC-Spieler um Maurice Buckesfeld (2.v.l.) absolvierten das erste Testspiel unter ihrem neuen Trainer. © Nils Foltynowicz

Dennoch gilt für Kotziampassis von Beginn an, klar zu vermitteln, wie er Fußball spielen lassen will. Geht der ASC da demnächst wieder über Ballbesitzspiel, was Daniel Sekic versuchte zu etablieren, oder das schnelle Umschaltspiel, was bei Adrian Alipour im Vordergrund stand? „Das ist gestaffelt. Mal Ballkontrolle, mal schnell in die Tiefe zu spielen, vorrangig guten Fußball spielen“, sagt Kotizampassis und will demnächst genau da ansetzen.

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„Für uns ist es wichtig, dass wir im Umschaltprozess besser werden, eine gute Ordnung haben“, erklärt der 46-Jährige. „Das wir einfach an den Defiziten arbeiten, im Umschaltspiel nach hinten besser zu werden, aber nach vorne natürlich auch.“

Innenverteidiger Maurice Buckesfeld bestätigt, dass der neue Coach viel verlangt, die erste Woche ziemlich ermattend war. „Es war sehr anstrengend, vor allem sehr laufintensiv. Er fordert sehr viel“, erzählt er. „Alles aber Dinge, die wir können. Das macht Spaß. Auch wenn es viele Läufe sind, werden wir Mitte der Saison dankbar sein, dass wir es gemacht haben.“

Ein positiver erster Eindruck für Maurice Buckesfeld

Buckesfeld beschreibt den neuen Trainer als „sehr detailverliebt, der alles perfekt haben möchte“, auch in vielen einzelnen Spielsituationen. Der erste Eindruck schien da bei Buckesfeld viel Positives mit sich gebracht zu haben: „Es ist Neuanfang, aber es geht nicht alles bei Null los.“

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