Der Aufsteiger ATV Dorstfeld überrascht weiter die Konkurrenz – Hombruch noch außer Form

Handball-Verbandsliga

Ein Dortmunder Verbandsliga-Aufsteiger ist schon richtig in Fahrt gekommen. Die Handballer von Westfalia Hombruch dagegen suchen nach zwei Spieltagen weiter ihre Form aus der Vorsaison.

Dortmund

, 22.09.2019, 11:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Aufsteiger ATV Dorstfeld überrascht weiter die Konkurrenz – Hombruch noch außer Form

Jürgen Lepine steuerte neun Tore zum ATV-Erfolg bei. © Peter Ludewig

ATV Dorstfeld - Ahlener SG 2 26:22 (12:11) - Besser hätte es für den Aufsteiger kaum laufen können. Nach dem überraschenden Derbysieg bei Westfalia Hombruch legte der ATV Dorstfeld am Samstagabend (21.9.) zum Heimdebüt in seiner „Hölle West“ gegen die Zweitvertretung des Drittligisten aus Ahlen erfogreich nach und verschaffte sich einen perfekten Saisonstart.

Bei aller Freude schlug Dorstfelds Coach Moritz Fuß nach dem Abpfiff aber auch kritische Töne an: „Das war eine ganz andere Partie als in Hombruch, spielerisch nicht auf so einem hohen Niveau. Mehrfach haben wir es versäumt, uns entscheidend abzusetzen und so frühzeitig für Ruhe zu sorgen.“ Verdient dank einer erneut starken Abwehr, der diesmal ab der 15. Minute Fabian Schumann zwischen den Pfosten den nötigen Halt gab, war der Erfolg allemal.

Die Dorstfelder ergriffen sehr schnell die Initiative, erspielten sich eine 5:3-Führung. Ins Hintertreffen gerieten sie danach nicht mehr. Allerdings ließ Ahlen mit einigen drittligaerfahrenen Spielern in seinen Reihen auch nie den Kontakt abreißen. So blieb es bis zum 20:19 zehn Minuten vor Schluss spannend. Dank der Routine und vier Treffern von Jürgen Lepine, der insgesamt auf neun Tore kam, wischte der ATV dann letzte Zweifel vom Tisch.

ATV: Harris, Schumann (ab 15.); F. Edeling (1), Lenz, Lepine (9/3), Sinkevitch, Utech (1), B. Edeling, Niederwestberg (4), Herrmann (2), Grüne (1), Rodenberg (4), Wollbrink (4), Schmidt

SuS Oberaden - TuS Westfalia Hombruch 34:21 (19:10) - Jörn Uhrmeister, der den privat verhinderten Hombrucher Coach Marc Lauritsch auf der Bank vertrat, brachte es nach der Schlusssirene zurückhaltend auf den Punkt: „Das war ein ganz unangenehmer Abend.“ Der Derbypleite zum Auftakt gegen den ATV folgte für die ambitionierte Westfalia der Untergang in Oberaden und somit ein klassischer Fehlstart.

Die Niederlage zeichnete sich nach ausgeglichenen Anfangsminuten schnell ab. Oberaden enteilte zügig auf 9:3 und baute den Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich aus. Dabei fing sich die Westfalia nach leichten Fehlern und unzureichender Umschaltbewegung immer wieder einfach Gegenstoßtore.

Auch die Bemühungen, dem Verlauf im zweiten Abschnitt durch Ergebniskosmetik einen versöhnlichen Ausklang zu geben, schlugen fehl. Nach einem 4:0-Lauf direkt nach Wiederbeginn erfolgte der erneute Einbrauch. Oberaden zog auf 24:14 davon und ließ sich auch nicht mehr vom Weg abbringen. Die nächste Pleite für die Westfalia war perfekt.

Hombruch: Humberg, Steinhauer; Schatten, Blesch (1), Vogler (4/1), Puttkammer (2), T. Sasse (2), Allzeit (1), O. Sasse (3), Adejemi (2), Thüs (1/1), Böck (1), Müller (2), Feldmann (2)

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