Der BSV Schüren ist auf Tuchfühlung zur Spitze

Fußball: Landesliga

Wie schon im ersten Jahr in der Fußball-Landesliga bleibt der BSV Schüren zum Jahreswechsel auf Tuchfühlung zur Spitze. „Wir hatten einige Höhen und Tiefen, aber insgesamt haben wir eine ordentliche Hinserie gespielt“, erklärt Trainer Kalpakidis. Ein Zwischenfazit für alle Dortmunder Landesligisten.

DORTMUND

, 09.12.2015, 08:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der BSV Schüren ist auf Tuchfühlung zur Spitze

Das Derby zwischen dem VfL Kemminghausen gegen BSV Schüren blieb torlos.

Zwar steht noch der Rückrundenauftakt für Schüren bei Schlusslicht SC Weitmar am kommenden Sonntag auf dem Programm, doch zog die Elf von Dimitrios Kalpakidis  vorgestern durch das 3:0 beim CSV SF Bochum-Linden nach Punkten mit dem Klub aus der westlichen Nachbarstadt gleich.

Geschmälert wird der gute Eindruck seiner Ansicht nach ein wenig durch den Lüner SV, der mit zwölf Punkten Vorsprung klarer Spitzenreiter ist: „Man muss ehrlicherweise eingestehen, dass sie sehr konstant sind, kaum Schwächen zeigen und durchgehend starke Ergebnisse erzielen“, sagt der Coach. 

 

Nach dem Abstieg aus der Fußball-Westfalenliga und dem Umbruch im Kader hat sich der Hombrucher SV eine Etage tiefer in der Landesliga gut zurechtgefunden. Zwar ging der Auftakt mit dem 0:5 gegen den CSV SF Bochum-Linden gründlich in die Hose, in der Folge aber stabilisierte sich das Team von Benjamin Hartlieb  – und brachte unter anderem der hoch eingeschätzten Concordia aus Wiemelhausen die erste Niederlage seit über einem Jahr bei.

Hinter eben dieser Concordia hat sich der HSV auf Platz fünf eingefunden, der Kontakt zum oberen Feld bleibt bei nur vier Zählern Rückstand auf den Zweiten Bochum-Linden erhalten. Einige Rückschläge gestand Coach Hartlieb seiner außerordentlich jungen Truppe im Verlauf auch zu. „Zuletzt hat man gemerkt, dass sie im Kopf ein wenig platt waren“, sagte der Trainer zum Ende der Hinserie.

 

Auch aus der ersten Halbserie des VfL Kemminghausen in der Fußball-Landesliga kann ein positives Fazit gezogen werden. Je fünf Siege, Niederlagen und Remis verbuchte der Aufsteiger bislang. „Unterm Strich sind wir mit der ersten Serie zufrieden“, erklärt Trainer Giovanni Schiattarella. Dabei überzeugte sein Team vor allem gegen Mannschaften von oben, punktete gegen alle – nur gegen den Lüner SV nicht. Schwerer tat sich der VfL gegen Teams von unten.

So gab es auch negative Ausreißer wie das 0:4 in Heven oder das 0:3 in Wattenscheid. „Uns war klar, dass wir auch immer auf den Abstand nach unten aufpassen müssen“, sagt Schiattarella. Die Heimbilanz kann sich aber sehen lassen. Seit 22 Monaten – damals noch zwei Ligen tiefer – ist Kemminghausen dabei unbesiegt. 

 

Im Spätherbst herrschte bei Arminia Marten eine Ergebniskrise. Mit 10 Punkten aus den ersten vier Partien war der Aufsteiger furios in die Fußball-Landesliga gestartet, die gleiche Punktzahl sollte es in den restlichen elf Spielen geben. Denn von Saisonbeginn an war die Martener Personaldecke derart dünn, dass Trainer Thorsten Nilkowski häufig die Alternativen fehlten.

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Fußball, Landesliga 3: Arminia Marten - SSV Mühlhausen 3:1 (1:0)

Bilder der Landesliga-Partie zwischen Arminia Marten und dem SSV Mühlhausen.
06.12.2015
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Bilder der Partie Marten gegen Mühlhausen.© Foto: Schütze
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Bilder der Partie Marten gegen Mühlhausen.© Foto: Schütze
Bilder der Partie Marten gegen Mühlhausen.© Foto: Schütze
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Erst in den Derbys drehte die Arminia wieder so richtig auf – denn im Dortmunder Vergleich steht der Westklub klar an der Spitze, schlug dabei den VfL Kemminghausen (6:1) und den Hombrucher SV (2:0) und holte gegen Schüren einen Punkt (1:1). Das jüngste 3:1 gegen Mühlhausen war für Marten doppelt wichtig. Denn so konnten sich die Blauweißen nicht nur ins obere Mittelfeld absetzen, Arminia freute sich auch über die Comebacks von Fabian Ostrowski, Felix Binsker und Engin Cömert. 

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