Der Deutschland-Achter hängt alle ab

NRW-Sportlerwahl

Mehr als 141.000 sportinteressierte Nordrhein-Westfalen haben online über ihre "NRW-Sportler des Jahres" abgestimmt, seit Freitag Abend stehen die Gewinner des Felix-Awards in sieben Kategorien fest. Erneut stark vertreten waren Leistungssportler aus Dortmund.

DÜSSELDORF

, 11.12.2015, 21:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Deutschland-Achter hängt alle ab

Malte Jakschik (2. v. r.) bereitet sich auf die Olympischen Spiele vor und hofft auf einen Platz im Deutschlandachter.

Bei der neunten Auflage der Wahl, veranstaltet von der Landesregierung und dem Landessportbund (LSB), setzte sich bei den Einzel-Sportlern zwei Mattenkünstler durch: Judoka Karl-Richard Frey, der WM-Silber holte, und Freistil-Ringerin Aline Focken, die 2015 Bronze bei den Europaspielen in Baku sowie bei der Weltmeisterschaft gewonnen hatte.

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Aber auch die Dortmunder Sportler räumten ab: Die Ruderer des Deutschland-Achters, Europa- und Vize-Weltmeister, verteidigten ihren „Felix“ aus dem Vorjahr als „Mannschaft des Jahres“. Und die junge Leichtathletin Gina Lückenkemper, die in den Dress der LG Olympia Dortmund wechselt, wurde als „Newcomerin des Jahres“ für ihre Sprinterfolge ausgezeichnet.

In der Kategorie „Behindertensportler/-in des Jahres“ nahm Weitspringer Markus Rehm seine erste NRW-Trophäe entgegen, der Dortmunder Paracycling-Doppelweltmeister Hans-Peter Durst kam in die Top 5. Bei den Frauen landeten gleich zwei Sportlerinnen aus der Westfalenmetropole unter den besten Fünf: Kletter-Europameisterin Juliane Wurm wurde auf Platz zwei gewählt, Ruder-Vizeweltmeisterin Lisa Schmidla kam auf Rang vier.

Schalkes Sané geehrt

Schalkes Youngster Leroy Sané nahm den Fußball-Felix mit nach Gelsenkirchen. Als „Trainer/-in des Jahres“ wurde Leichtathletik-Trainer Helge Zöllkau (Leverusen) ausgezeichnet.

„Die hohe Beteiligung an der Wahl ist ein deutliches Zeichen für das Interesse am Sport in NRW. Hinsichtlich der aktuellen Diskussionen ist es wichtig, dass der Sport mit seiner besonderen gesellschaftspolitischen Aufgabe sein Licht auch künftig nicht unter den Scheffel stellt“, erklärte LSB-Präsident Walter Schneeloch bei der festlichen Gala in Düsseldorf.

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