Der FC Brünninghausen ist auf der Suche nach der richtigen Balance

Fussball-Westfalenliga

Geht es mit dem FC Brünninghausen nach dem glücklichen Sieg über den SC Neheim aufwärts oder direkt wieder nach unten? Sie suchen die Balance beim FCB.

Dortmund

, 12.10.2019, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der FC Brünninghausen ist auf der Suche nach der richtigen Balance

Ob Sahin Kösecik in Sinsen spielen kann, steht noch nicht fest. © Stephan Schuetze

Die Suche nach der Balance zwischen mutigem und offensivem Spiel und klarem und einfachen Agieren beschäftigt den Westfalenligsten FC Brünninghausen seit Beginn dieser Saison: „In den ersten Spielen hatten wir immer nur das extrem mutige drin“, sagt Trainer Maximilian Borchmann, „wofür wir oft auf die Fresse bekommen haben.“ Fünf Niederlagen nach acht Spieltagen sprechen eine deutliche Sprache.

Ist das Glück zurück?

Beim wegen eines Eigentors glücklich zustande gekommenen 1:0-Erfolg gegen den SC Neheim vom vergangenen Wochenende klappte das mit der Balance zumindest dem Ergebnis nach aber schon besser. Ist das Glück also zurück in Brünninghausen, ist die Seuche vorbei?

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„Ich glaube, es hat wenig mit Glück zu tun“, sagt Borchmann, „ich würde eher sagen: Wenn wir weiter die Balance halten, dann steigen unsere Siegchancen.“ Damit meint er allerdings auch die Waage zwischen dem sehr tiefen Verteidigen und dem eigenen Ballbesitzspiel: „Wir dürfen nicht wie gegen Neheim 30 Minuten lang eine Führung über die Zeit retten wollen“, sagt Borchmann, „wir müssen auch selbst kicken wollen.“

Schmaler Grat

Am Sonntag beim TuS Sinsen (15 Uhr, Schulstr. 49, 45770 Marl) wird es erneut darauf ankommen, „den schmalen Grat zwischen Defensive und Offensive“ entlang zu balancieren. „Wenn man zu extrem ist und alles flach lösen will, aber in der momentanen Konstellation noch nicht so weit ist, muss man auch mal einen langen Ball spielen“, sagt Borchmann, der noch nicht weiß, ob er auf seine Stammspieler Sebastian Schröder (Muskelfaserriss), Sebastian Kruse (Magen-Darm) und Sahin Kösecik (muskuläre Probleme) zurückgreifen kann.

Immerhin sind Leon Enzmann nach Krankheit und Onur Tekin (Zahn-OP) wieder komplett fit. Auch beim Gegner steht Borchmann vor einer kleinen Wundertüte: „Sinsen hat einen großen Kader, da ist es schwer vorauszusagen, wer jetzt spielt. Ihre Ergebnisse waren zuletzt weniger gut. Individuell gehören sie aber ins obere Drittel der Liga.“

Mindestens drei Gegentore

Konkret wartet Sinsen seit dem 1. September (2:0 gegen Gerlingen) auf einen Sieg in der Liga. In den vergangenen vier Spielen blieben die Sinsener punktlos und kassierten immer mindestens drei Gegentore.

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