Der TuS Bövinghausen ist neuer Hallenfußball-Stadtmeister!

35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Es gibt einen neuen Hallenfußball-Stadtmeister in der Ewigenliste. Der Bezirksligist TuS Bövinghausen gewinnt das Finale gegen den FC Brünninghausen. Der Finaltag zum Nachlesen.

Dortmund

, 12.01.2019, 20:42 Uhr / Lesedauer: 4 min
Der TuS Bövinghausen ist neuer Hallenfußball-Stadtmeister!

Der TuS Bövinghausen ist neuer Hallenfußball-Stadtmeister! © Schütze

Finale

TuS Bövinghausen – FC Brünninghausen 3:2 (0:0, 0:0, 0:0) n. A.

Der TuS Bövinghausen muss seinen Briefkopf erneuern. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewann der Bezirksligist die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Im Achtmeterschießen bezwang das Team den Titelverteidiger FC Brünninghausen. Umjubelter Held war Torhüter Patrick Kunz, der zwei Mal hielt, zudem schoss Brünninghausens Florian Gondrum über das Tor. Für Bövinghausen trafen von der Achtmeter-Linie Florian Juka, Denis Ramadan und Kimaz Hamza. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 0:0. Der Bezirksligist war zu jeder Zeit auf Augenhöhe, auch wenn der FCB die Mehrzahl an Chancen hatte. „Ich wollte den letzten Achtmeter von Arif Et unbedingt halten. Das ist mir gelungen. Jetzt wird nur noch gefeiert“, sagt Kunz.



Spiel um Platz drei

VfL Kemminghausen – ASC 09 Dortmund 1:5 (0:2)

Immerhin einen Titel durfte auch der ASC 09 Dortmund am Ende der 35. Stadtmeisterschaft noch feiern: Durch den souveränen 5:1-Erfolg über den VfL Kemminghausen avancierte der Oberligist zum besten Dritten aller Zeiten. Elf von zwölf Spielen hat die Mannschaft von Trainer Daniel Sekic bei dem Turnier gewonnen. In Erinnerung bleiben wird allerdings die Halbfinale-Niederlage gegen Brünninghausen. „Wir wollten das Turnier vernünftig zu Ende spielen. Das ist uns gelungen. Aber es überwiegt die Enttäuschung über das Aus gegen Brünninghausen“, sagte Pierre Szymaniak. Er selbst traf gegen den Landesligisten dreimal. Paul Stieber steuerte zwei Treffer zum Sieg gegen Kemminghausen bei.

Jetzt lesen

Halbfinals

TuS Bövinghausen – VfL Kemminghausen 4:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Was. Ein. Spiel. Der TuS Bövinghausen hat es geschafft. Zum ersten Mal in der Klubgeschichte ist der Bezirksliga-Tabellenführer in das Finale der Stadtmeisterschaft eingezogen. In der Verlängerung schossen Serdar Bastürk (26.), Florian Juka (28.) und Dennis Gazioch (29.) das Team uneinholbar mit 4:1 in Führung. „Wir stehen zum ersten Mal im Finale. Die Freude ist natürlich riesig“, sagte Bövinghausens Denis Ramadan. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1. Die 1:0-Führung der Bövinghauser erzielte Kemminghausens Centurion Emokpaire per Eigentor (8.). Der Ausgleichstreffer war zugleich der emotionale Höhepunkt der Partie. Mohammed Lmcademali glich mit der Schlusssirene zum 1:1 aus. Es war endlich sein 28. Turniertreffer. Damit hat er den alleinigen Rekord. Die ganze Halle applaudierte. Zum Finale hat es aber nicht gereicht.



ASC 09 Dortmund – FC Brünninghausen 1:5 (1:0, 1:1, 1:3) n.V

Brünninghausen@Finale! Arif Et war es zu verdanken, dass der Titelverteidiger wieder ins Finale einzog. Er sorgte nach dem 0:1 (Brümmer, 9.) im Alleingang für eine 3:1-Führung (14., 24., 25.). „Der ASC liegt mir einfach“, sagte Et. Der FCB benötigte aber die Verlängerung, um den Oberliga-Konkurrenten niederzuringen. In den abschließenden zehn Minuten war der FC Brünninghausen aber das bessere Team. Neben Et trafen noch Kerim Acil (27.) und Hendrik Brauer (30.) für den FCB. „Wir haben Respekt vor Bövinghausen. Aber ich bin hier heute angetreten, um den Titel zu holen“, sagte Et.

Jetzt lesen

Viertelfinals
TuS Bövinghausen – Viktoria Kirchderne 6:3 (4:0)

Zehn Minuten lang dauerte es, da hatte der TuS Bövinghausen seinem Status als Geheimfavorit ein Upgrade verpasst und durfte spätestens jetzt als einer der Topfavoriten gehandelt werden. Florian Juka (1./2.) und Sven Thormann (5./10.) hatten den Bezirksligisten in einer eindrucksvollen ersten Halbzeit gegen Viktoria Kirchderne mit 4:0 in Führung gebracht. Kirchderne hatte dem Bövinghausener Sturmlauf nichts entgegenzusetzen und wurde förmlich überrannt von Juka, Gazioch & Co. Erneut Juka (11.) und Michael Siekiera (12.) erhöhten auf 6:0. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Juka,. „Aber es ging in erster Linie darum, eine Runde weiterzukommen. Da ist es egal, ob ich drei Tore mache oder nicht.“ Am Ende betrieb der Bezirkligist aus Kirchderne zumindest Ergebniskorrektur: Patrick Kasper, Tayfun Türkoglu und Mario Bunk verkürzten allesamt in der letzten Spielminute zum 3:6.



ASC 09 – Hombrucher SV 2:0 (1:0)

Der ASC 09 ließ es im zweiten Viertelfinale etwas gemächlicher angehen. Aus einer kontrollierten Defensive heraus, gestaltete der Oberligist das Duell mit dem Hombrucher SV zunächst abwartend. Erst nach fünf Minuten prüfte Aplerbecks Paul Stieber Keeper Jan Henning. 120 Sekunden später dann die Führung für den Favoriten. Der Torschützenkönig des vergangenen Jahres (17 Tore), Pierre Szymaniak, brachte den ASC mit 1:0 in Front. Auch in der Folgezeit hatte das Team von Trainer Daniel Sekic die bessere Spielanlage und ließ nichts mehr anbrennen: Paul Stieber traf schließlich zum 2:0-Endstand gegen den Landesligisten.



VfL Kemminghausen – Westfalia Wickede 4:3 (2:2)

Der Torrekord lag schon im ersten Viertelfinale in der Luft. Und nach neun Minuten hatten die meisten der lautstarken Kemminghauser Anhänger den historischen Torschrei auch schon auf den Lippen. Mohamed Lmcademali hob die Hand, drehte jubelnd ab, doch hatte er tatsächlich noch seine Haarspitzen an den langen Ball von VfL-Keeper Marvin Kröger bekommen? Hatte er nicht, wie die Videobilder bewiesen. Statt seines 28. Turniertreffers durfte Kröger seinen ersten feiern – einen wichtigen dazu. Denn sein Ausgleich zum 2:2 kurz vor der Halbzeit war der Weckruf gegen starke Wickeder, die durch Marcel Großkreutz zweimal in Führung gegangen waren. Hendrik Schürmann und Markus Bednarek stellten auf 4:2, Lmcademali blieb ohne Treffer, hatte aber dennoch seinen Anteil am Weiterkommen. „Natürlich ist es ein Vorteil für uns, dass sie alle auf Mo konzentrieren und ihn sogar doppeln“, sagte Bednarek. „So haben wir mehr Räume.“



BSV Schüren – FC Brünninghausen 2:3 (0:0, 1:1, 1:3) n.V.

Extraschicht für den Titelverteidiger. Gegen den BSV Schüren tat sich die Mannschaft von Trainer Alen Terzic lange Zeit schwer. Dem Westfalenligisten gelang es, das Spiel über weite Strecken ausgeglichen zu gestalten und zwang den Oberligisten aus Brünninghausen sogar in die Verlängerung. Hasan Bastürk hatte den Außenseiter fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit in Führung gebracht. FCB-Topstürmer Arif Et glich nach überragender Vorarbeit von Adil Elmoueden kurz vor Schluss noch aus. In der Verlängerung versuchte es der Titelverteidiger dann vermehrt aus der Distanz – mit Erfolg: Tim Dudda (22.) und Hendrik Brauer (24.) stellten die Weichen auf Sieg. Sotirios Stratakis‘ Anschlusstreffer kam zu spät (28.).

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Hallenfußball-Stadtmeisterschaft
Halle: Schwerter Klub bei zwei Turnieren – Es kann zur Termin-Kollision mit Dortmund kommen
Ruhr Nachrichten Hallenfußball-Stadtmeisterschaft
Friers, Hassani, Risse, Faust, Thormann: Die Stimmen zur Auslosung der Stadtmeisterschaft