Derby-Frust: Westfalia Wickede ärgert sich nicht nur über die Niederlage

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Westfalia Wickede hat am Sonntag das Derby beim FC Brünninghausen verloren. Nach dem Spiel ärgerte sich der Verein aus dem Dortmunder Osten nicht nur über die Niederlage.

Dortmund

, 29.10.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalia Wickede bleibt weiter sieglos. Der Fußball-Westfalenligist aus dem Dortmunder Osten verlor am Sonntag das Derby beim FC Brünninghausen mit 1:3 und bleibt damit weiterhin Kellerkind. Die Niederlage war aber nicht das einzige, worüber sich der Klub ärgerte.

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Es läuft die 68. Minute des Dortmunder Westfalenliga-Derbys. Brünninghausen führt zu diesem Zeitpunkt deutlich mit 3:0, die Partie scheint entschieden. Brünninghausen ist auf dem Weg zum Wickeder Tor. Auf dem linken Flügel bekommt der eingewechselte Aboubacar Miguel Toure den Ball zugespielt, der sich den Ball ein Stückchen zu weit vorlegt. Wickedes Kapitän Anil Konya kommt angerauscht und sackt dann zu Boden.

Wickedes Capitano schreit auf, hält sich den linken Fuß. Aboubacar Miguel Toure kommt in dieser Szene einen Schritt zu spät und erwischt Konya. Sofort entschuldigt sich der Brünninghauser bei Konya, sieht danach die Gelbe Karte. Konya verlässt - gestützt von Mo Lmcademali und einem Betreuer - den Platz.

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Direkt am Montag lässt sich Konya bei seinem Arzt untersuchen. Der Verteidiger spürt Druckschmerzen, ärgert sich auch über die Situation. „Er tritt voll auf meinen Knöchel. Ich muss mich echt zurückhalten, etwas zu sagen. Auch das Verhalten von der Bank und von Rafik Halim mir gegenüber war völlig unverständlich“, sagt Konya, ohne dabei ins Detail zu gehen.

Wickedes Konya hat Glück

Am Montagmittag ist die Diagnose aber schon da und Konya hat Glück. Konya, der geröntgt worden ist, hat sich „nur“ eine Prellung des Außenbandes zugezogen. „Ich habe nun sieben Tage Pause“, sagt der Westfalia-Kapitän. Damit wird er seinem Klub im nächsten Spiel wohl nicht fehlen.

Wann das stattfinden wird, kann zurzeit nämlich keiner so genau sagen. Am Mittwoch hatten die Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, ab dem 2. November den Freizeit- und Amateursportbetrieb bis Ende November zu untersagen. Ob dieses Verbot verlängert wird, wird dann Ende November entschieden.

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