Derne holt ersten Saisonsieg - Husen verschafft sich Luft

Die Dortmunder Klubs

Unter dem Motto "Totgesagte leben länger" hat das Schlusslicht SuS Deren doch noch den ersten Sieg der Saison eingefahren. Kai Karrasch und Marcel Zdolsek erzeilten die siegbringenden Tore.

DORTMUND

von Von Timo Lämmerhirt

, 27.02.2011, 21:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Einen Fuß eher am Ball: Husen-Kurl (schwarze Trikots) gewann das Ost-Derby gegen TuS Körne mit 2:1. Hier kämpft Körnes Torschütze Tobias Jazak um den Ball.

Einen Fuß eher am Ball: Husen-Kurl (schwarze Trikots) gewann das Ost-Derby gegen TuS Körne mit 2:1. Hier kämpft Körnes Torschütze Tobias Jazak um den Ball.

Wie schon im ersten Heimspiel von Scharnhorsts Trainer Roland Fröhling stand auch am Ende des zweiten ein 2:2. „Ich bin mit dem Spiel der Mannschaft vollkommen zufrieden. Nur nicht mit der Chancenverwertung“, sagte Fröhling. Und weiter: „Zur Halbzeit hätten wir 5:1 führen müssen.“ Stattdessen glich Schürens Philipp Leonhardt mit zwei Treffern de FV-Führung durch Marcel Waschwill und Noureddien Elyayhaoui noch aus. „Wir konnten uns in der ersten Hälfte bei Torwart Jörg Wolschke bedanken“, sagte auch BSV-Trainer Peter Walter.

Einen wichtigen Dreier fuhren die Husener von Trainer Jörg Lange ein. „Ein völlig verdienter Sieg von uns. Ohne Benjamin Kellner hätten wir deutlicher gewonnen“, so Lange. Kellner ist Körnes Schlussmann und wurde auch von seinem Trainer Jörg Olten aus der Kritik genommen. „20 Minuten Präsenz zeigen – speziell im Abstiegskampf – reichen einfach nicht aus. Unser Torwart hat gut gehalten, ansonsten bin nicht enttäuscht“, sagte Olten nach dem Derby. Husens André Holtmann machte das entscheidende 2:1 – sein erster Treffer für Husen überhaupt.

Am Ende könnte man behaupten, dass sie sich nur selbst schlagen können. Denn einzig Brackels Maximilian Müller war es vorbehalten, das entscheidende Tor in die eigenen Maschen zu hauen. „Das war ein Tor aus dem Kuriositäten-Kabinett. Ein Missverständnis zwischen Torwart Dreesen und Müller“, so SVB-Trainer Axel Schmeing. Unterdessen schloss sich Gordon Ewang den Brackelern an, der auch spielte.

„Es war ein Spiel mit zwei völlig verschiedenen Halbzeiten“, so Pönix-Trainer Andreas Köhler. Während die Evinger in der ersten Hälfte noch mithalten konnten, mussten sie dem Tempo des SDpitzenreiters in der zweiten Halbzeit Tribut zollen. „Das Tempo konnten wir nicht mithalten. Aber mit der ersten Hälfte bin ich nicht unzufrieden“, so Köhler.

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