Deutschland-Achter meistert die Generalprobe

Rudern

Olympia in Rio de Janeiro kann kommen für Hannes Ocik, Richard Schmidt, Felix Drahotta, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Andreas Kuffner, Malte Jakschik, Maximilian Munski und Martin Sauer. Die Crew des Deutschland-Achters hat die Generalprobe für die Olympischen Spiele mit einem glanzvollen Sieg abgeschlossen.

Dortmund

von Von Carsten Oberhagemann

, 20.06.2016, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Deutschland-Achter startet bestens vorbereitet bei den Olympischen Spielen in Rio.

Der Deutschland-Achter startet bestens vorbereitet bei den Olympischen Spielen in Rio.

Beim Weltcup-Finale in Posen setzte sich das Flaggschiff eindrucksvoll nach einem packenden Duell gegen Weltmeister Großbritannien durch. „Wir scheuen keinen Kampf. Das war heute ein guter Schritt in die richtige Richtung“, sagte Schlagmann Hannes Ocik erleichtert und zufrieden.

Zweikampf auf Augenhöhe

Es war ein Zweikampf auf Augenhöhe. Vom ersten Schlag an jagten sich die beiden Boote mit High-Speed-Tempo über den Posener Maltasee. Die Briten lagen auf der ersten Streckenhälfte knapp vorn, an der 1000-Meter-Marke zog das deutsche Paradeboot dann aber entscheidend vorbei. „Wir sind aggressiv losgefahren und haben über den Streckenschlag einen guten Rhythmus und ein hohes Grundtempo erreicht“, meinte Eric Johannesen. Im Ziel betrug der Vorsprung 63 Hundertstel Sekunden. Die Siegzeit von 5:22,60 Minuten lag nur gut drei Sekunden über der Weltbestzeit aus dem Jahr 2012 (5:19,35, Kanada in Luzern). Abgeschlagen kamen die Olympiaboote aus Neuseeland und Polen sowie der weißrussische Achter ins Ziel.

Es war der fünfte Vergleich des Deutschland-Achters im Prestigeduell mit Großbritannien – und zum fünften Mal überquerte er vor dem Dauerrivalen der vergangenen Jahre die Ziellinie. „Für uns war es wichtig zu erkennen, dass wir ein gutes Rennen konstant abrufen können. Aber die Briten sind eine starke Mannschaft, die man nie abschreiben darf“, sagte Johannesen.

Klares Ziel

Einen Tag Pause haben die Athleten nach dem Kraftakt von Posen. Dann geht es schon in die direkte Olympia-Vorbereitung. Im Trainingslager im österreichischen Völkermarkt gilt es, weiter konsequent und intensiv am Olympia-Traum zu arbeiten: „Unser Ziel ist, in Rio um die Goldmedaille mitzufahren und sie letztlich auch zu gewinnen“, sagte Ocik. 

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