DFB-Pokal: SV Berghofen unterliegt RB Leipzig erneut – dieses Mal deutlich

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Endstation Leipzig: Die Zweitliga-Fußballerinnen des SV Berghofen haben erneut ihren Meister in RB Leipzig gefunden. Dieses Mal verlor der Dortmunder Klub sogar deutlich.

Dortmund

, 01.11.2020, 15:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zur erhofften Revanche für die knappe 1:2-Niederlage im Meisterschaftsspiel vor zwei Wochen kam es aus Sicht des SV Berghofen am Sonntag nicht. Der Fußball-Zweitligist verlor auch das zweite Spiel gegen RB Leipzig. Dieses Mal trafen die beiden Teams im DFB-Pokal aufeinander.

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Gastgeber Leipzig war von Beginn an im Spiel und schockte den SVB durch einen frühen Doppelschlag. Franziska Gaus sorgte mit ihrem Doppelpack (11. und 12. Minute) für die frühe 2:0-Führung des Favoriten. „Wir waren in der Anfangsphase viel zu ängstlich und sind immer einen Schritt zu spät in den Zweikämpfen gewesen“, ärgerte sich Trainerin Laura Marienfeld.

Nur zwei Minuten nach dem 2:0 waren die Berghoferinnen urplötzlich wieder im Spiel, als RB-Akteurin Yvonne Weilharter mit einem Eigentor für den Anschlusstreffer zum 1:2 aus Berghofer Sicht sorgte (14.). Vorausgegangen war eine scharfe Hereingabe von Anna Spitthoff, die von der RB-Akteurin unter Bedrängnis in das eigene Tor abgelenkt wurde. Fünf Minuten vor der Pause erhöhte Marlene Müller auf 3:1 (41.) für Leipzig. Mit diesem Resultat wurden dann auch die Seiten gewechselt.

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Zu Beginn der zweiten Hälfte drängte Berghofen vergeblich auf den Anschlusstreffer. Nach gut einer Stunde versuchte Trainerin Laura Marienfeld mit einem Doppelwechsel das Blatt noch einmal zu wenden: Sophia Meyer und Julia Gödecke kamen für Anna Spitthoff und Jennifer Kaleja (58. und 59.). Auch der zweite Doppelwechsel (66.) Sandra Erhardt und Lynn Bille Sommer ersetzten Anna Tautz und Julianne Wrede verpuffte ohne große Wirkung. Die Leipzigerinnen sorgten durch einen von Yvonne Weilharter zum 4:1 verwandelten Foulelfmeter für die endgültige Entscheidung (68.). „Der Foulelfmeter, der für die endgültige Entscheidung sorgte, war aus meiner Sicht sehr zweifelhaft“, kritisierte Berghofens Trainerin Laura Marienfeld.

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Trotz des deutlichen Rückstands zeigten die Berghoferinnen Charakter und waren – wenn auch am Ende ohne Erfolg – um eine Verbesserung des Resultats bemüht.

„Wir befinden uns mitten in einem Entwicklungsprozess und werden aus der Niederlage lernen. Die Niederlage wirft uns nicht um“, ergänzte Laura Marienfeld. Die Bestnote aufseiten der Berghoferinnen verdiente sich Paula Peck. Die Spielführerin bot trotz der vier Gegentore erneut eine starke Leistung in der Defensive.

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Berghofen: Willebrandt - Peck, Wrede (66. Erhardt), Dubbel - Sommer, Grothe, Tautz (66. Sommer), Plastwich (71. Kschiedel), Kaleja (58. Gödecke) - Spitthoff (59. Meyer), Krapp

Tore: 1:0 Gaus (11.), 2:0 Gaus (12.), 2:1 Weilharter (14. ET.), 3:1 Müller (41.), 4:1 Weilharter (68. FE)

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