Die besten Hallenspieler des SV Brackel stehen an der Seitenlinie

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An der Seitenlinie hat der SV Brackel 06 zwei echte Hallenexperten stehen. Auf dem Platz werden die beiden aber nicht stehen, sie wollen sich vor allem von Außen ganz viel einbringen.

Dortmund

, 26.12.2019, 20:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Die Hallencracks von einst sind nur Zuschauer. Giovanni Schiattarella und Andreas Toetz, die Trainer des Landesligisten SV Brackel 06 haben in den vergangenen Jahren Hallengeschichte geschrieben.

Zwei Spieler, vier Titel

Schiattarella feierte den Titel mit Phönix Eving 2007 und dem ASC 09 Dortmund 2009, Toetz feierte seine beiden Erfolge mit Mengede 08/20 in den Neunzigern und 2011 mit Westfalia Wickede.

„Das sind natürlich schöne Erinnerungen. Ich habe immer gerne in der Halle gespielt. Jetzt möchte ich mich aber nicht mehr spielen sehen und Andreas auch nicht“, sagt Schiattarella.

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Anders, als andere Spieler, die am liebsten mit 60 Jahren noch in der Halle spielen möchten, hat das Brackeler Trainerduo, beide in den Dreißigern, offenbar den Absprung rechtzeitig geschafft. „Es ist besser so. Wir haben viele gute Typen, die sich ihren Einsatz verdient haben“, stellt Schiattarella klar.

So ernst er das Turnier als Spieler nahm, so nimmt er es auch als Trainer. Zu viele schöne Momente verbindet er mit der Stadtmeisterschaft.

Das Trainer-Duo des SV Brackel 06: Andreas Toetz (l.) und Giovanni Schiattarella.

Das Trainer-Duo des SV Brackel 06: Andreas Toetz (l.) und Giovanni Schiattarella. © Laryea

Es waren ja nicht nur Titel, die er erleben durfte. Leuchtende Augen bekam er auch, als der VfL Kemminghausen 2014 und in den Jahren danach in der Halle eine fantastische Stimmung verbreitete.

Jetzt also steht er mit dem SV Brackel 06, mit dem er als Spieler 2013 in die Landesliga aufstieg, wieder im Fokus. Und er weiß, was er seinen Jungs mit auf den Weg geben wird: „Vorne guten Fußball spielen und hinten zweikampfstark verteidigen.“ Das ist der Schlüssel, mit dem er in Brackel zunächst den TuS Neuasseln und FV Scharnhorst aus dem Weg räumen will.

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Ihm zur Seite steht Andreas Toetz, der die Hochphase von Mengede 08/20 in den Neunzigern miterlebte. Und auch in Wickede hatte er seine helle Freude am Hallensport: „Mir kam das sehr entgegen. Ich war auf dem engen Raum wendig und hatte zudem das Glück, immer in guten Mannschaften gespielt zu haben.“

Und er hat die Entwicklung am eigenen Leibe erlebt: „Das ist schon faszinierend, wie sich das Turnier verändert hat – von Wellinghofen, über die Westfalenhalle in die Körnig-Halle.“

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Zum ersten Mal erlebt er die Stadtmeisterschaft als Zuschauer: „Giova hat das ja schon öfter so mitgemacht. Für mich ist das neu und ungewohnt.“

Ganz wichtig ist für Toetz eine Sache

Aber Toetz hat sich mit seiner neuen Rolle angefreundet: „Ich freue mich einfach für die Jungs und denke, ich kann von außen Ruhe reinbringen. Ganz wichtig ist mir aber, Spaß zu vermitteln. Freude und Intensität, so wollen wir auftreten. Die Jungs sollen das genießen.“

Und wie Schiattarella möchte er mit den Brackelen die Endrunde erreichen. Wie die Ziele eint aber das einst so erfolgreiche Spielerduo, die in der Halle öfter Rivalen waren, der Vorsatz: „Nein, wir ziehen kein Trikot an.“

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