Die Fakten der bisherigen 32 Stadtmeisterschaften

Hallenfußball

33 Jahre Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft - da ergeben sich so unzählig viele Fakten und Zahlen, dass man eine komplette Beilage damit füllen könnte. Auch in diesem Jahr haben wir wieder einige davon zusammengestellt.

von Udo Stark

DORTMUND

, 29.12.2016, 13:00 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Fakten der bisherigen 32 Stadtmeisterschaften

Meister sowohl als Spieler als auch als Trainer: Theo Schneider.

56: Ältester aktiver Spieler der Stadtmeisterschaft ist nach aktuellem Stand Franjo Jularic. 56 Jahre alt war der erfolgreiche Trainer vergangener Jahre bereits, als er im Januar 2004 für seinen damaligen Verein NK Zagreb noch einmal die Hallenschuhe schnürte.

1: Ein einziges Mal standen Vater und Sohn gemeinsam in einer Meistermannschaft: 2003 holten Horst Freund als Spielertrainer und Marco Freund als Spieler mit dem Hombrucher SV den Titel.

6: Christian Karstedt stand als einziger Akteur in allen sechs Sölder Meistermannschaften. Dominik Behrend könnte in diesem Winter nach seinen drei Titeln mit Mengede 08/20 und den beiden ersten Plätzen mit dem FC Brünninghausen mit dem Rekordhalter gleichziehen. Fünfmal gewann auch Ömer Uyar (viermal mit Sölde, einmal mit Hellweg Lütgendortmund), je viermal waren Sascha Piontek (zweimal mit Mengede, je einmal mit dem TuS Eving und Brünninghausen) sowie Frank Pullmann, Theo Schneider, Markus Früh (alle mit Sölde) und Björn Mehnert (BVB-Amateure) erfolgreich.

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4: Ingo Peter wurde mit dem VfR Sölde viermal Meister und ist damit erfolgreichster Trainer der Stadtmeisterschaft. Jeweils dreimal trugen sich Markus Gerwien (Mengede 08/20) und Edwin Boekamp (BVB-Amateure) in die Siegerliste ein.

27: Markus Klingen traf beim Sölder Triumph im Winter 1987/88 insgesamt 27-Mal. Nur zwei Tore weniger hatte Harald Brasse (SC Husen-Kurl) in der Saison 1993/94 auf seinem Konto.

2: Zweimal kam der Stadtmeister aus der Kreisliga A. 1987 triumphierte der VfL Kemminghausen durch ein „goldenes“ Tor von „Schelle“ Richter über den damaligen Landesligisten VfR Sölde. 1995 bezwang der ASC 09 die seinerzeit vier Klassen höher in der Oberliga spielenden Sölder mit 2:1.

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214: Torsten („Schelle“) und Andreas („Kevin“) Richter brachten es zusammen auf 214 Tore (157/57) und bilden damit das treffsicherste Brüderpaar der Stadtmeisterschafts-Geschichte. Ganz knapp dahinter: Stephan und Michael Sankiewicz mit 210 Treffern (109/101).

2: Meister sowohl als Spieler als auch als Trainer - das schafften bislang nur Theo Schneider und Daniel Rios. Als Spieler holte Schneider von 1990 bis 1992 dreimal mit Sölde den Titel und als Trainer war er 1999 mit den BVB-Amateuren erfolgreich. Als Trainer führte Rios den ASC 09 vor zwei Jahren zum Titelgewinn, 1999 (unter Theo Schneider) und 2000 hatte er bei den siegreichen BVB-Amateuren gespielt.

18: Zum 18. Mal war Phönix Eving vor zwei Jahren beim großen Finale dabei und zog damit mit dem bisher alleinigen Rekordhalter Hombrucher SV gleich. Knapp dahinter folgt der ASC 09 mit 17 Endrunden-Teilnahmen.

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157: Mit 157 Treffern führt Torsten („Schelle“) Richter die ewige Torschützenliste vor Harald Brasse (128) und Jörg Niedzwicki (119) an. Insgesamt sieben Spieler haben die 100er-Marke erreicht, doch unter den Top 10 befindet sich kein aktiver Akteur.

20: „Schelle“ Richter war für den VfL Kemminghausen, den FC Merkur 07 und Phönix Eving insgesamt 20-Mal dabei – das schaffte bislang kein anderer Spieler.

5: Die Endrunde wurde bereits in fünf verschiedenen Hallen ausgetragen. Nach der Premiere im Winter 1984/85 in der Halle Wellinghofen ging es in die Halle Renninghausen, dann in die Halle Brügmann und wieder zurück nach Wellinghofen. 2011 und 2012 fand das große Finale in der Westfalenhalle statt und seit 2013 – in diesem Jahr zum fünften Mal - in der Helmut-Körnig-Halle.

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22: Im dramatischen Finale der 13. Stadtmeisterschaft unterlag der SV Berghofen den hoch favorisierten BVB-Amateuren höchst unglücklich mit 9:10. Nicht  weniger als 22 Achtmeter waren  nötig, um im Januar 1997 den  Titelgewinner zu ermitteln.

2: Mit Hellweg Lütgendortmund (Premieren-Meister 1985) und dem TV Brechten (1998) spielen zwei Ex-Meister heute in der Kreisliga B. Beide haben sich auch in diesem Winter für die Stadtmeisterschaft qualifiziert.

14: In den 32 Jahren trugen sich 14 Vereine in die Siegerliste ein. Neben Rekordmeister VfR Sölde (6) sowie Mengede 08/20, dem ASC 09 und den BVB-Amateuren (alle 4) standen auch der TuS Eving, der Hombrucher FV, Westfalia Wickede, der FC Brünninghausen (alle 2) sowie - je einmal - Hellweg Lütgendortmund, der VfL Kemminghausen, der Hörder SC, der TV Brechten, Arminia Marten und Phönix Eving ganz oben.

3: Als einziger Spieler holte Sascha Grieger-Piontek mit drei verschiedenen Vereinen den Titel. Dem jetzigen Torhüter des BSV Schüren glückte dies zweimal mit Mengede 08/20 und jeweils einmal mit dem TuS Eving und dem FC Brünninghausen.

10: Der mit zehn Treffern Differenz höchste Finalsieg in der Geschichte der Titelkämpfe geht auf das Konto des VfR Sölde. Bei der vierten Auflage im Winter 1987/88 fertigte der Rekordmeister das Überraschungsteam des VfR Kirchlinde mit 11:1 ab.

15: Ein Spiel mit 15 Toren Differenz zu gewinnen, gelang bislang nur dem TuS Eichlinghofen. Mit dem 15:0 gegen Birligi Hörde feierte der Bezirksligist im Winter 2014/15 den höchsten Sieg in der Stadtmeisterschafts-Geschichte und toppte damit noch das 15:1 des SC Dorstfeld 09 gegen den SC Osmanlispor aus der Saison 2000/01. Zudem schlossen die Eichlinghofer (20:0) und der VfL Kemminghausen (21:1) in jenem Jahr die Vorrunde mit der bislang größten Tordifferenz ab.

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