Die Null steht bei einem Dortmunder Landesliga-Team - aber auf der falschen Seite

Fußball-Landesliga

Nur ein Team der Fußball-Landesliga 3 steht noch ohne Punkt und Tor da. Und es überrascht schon, dass es genau dieser Verein ist, weil der eigentlich eine starke Vorbereitung gespielt hat.

Dortmund

, 22.08.2019, 08:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Null steht bei einem Dortmunder Landesliga-Team - aber auf der falschen Seite

Der Hombrucher SV und Dillon Nesaraj (l.) wartet weiter auf das erste Saisontor. © Stephan Schuetze

Alexander Enke bringt es schnell auf den Punkt. „Die Leistung gegen den Kirchhörder SC war im Bereich des Passablen, die gegen den SV Wanne dagegen war erschreckend“, sagt der Spieler-Trainer des Hombrucher SV. Zweimal sprang am Ende ein 0:1 heraus. Somit ist das Team das einzige der Liga, das noch nicht einmal getroffen hat. Und das nach den guten Leistungen beim Hecker-Cup und in den Testspielen.

Alexander Enke gerät nicht in Panik

Enke gerät aber nicht in Panik. „Wir haben am Dienstag mit der Mannschaft über die schwache Leistung gegen Wanne gesprochen. Mich würde es schon arg wundern, wenn die Jungs am Sonntag keine Reaktion zeigen würden“, sagt er. Das erste Tor der Saison will er im Vorfeld der Partie gegen Wacker Obercastrop zwar nicht versprechen. „Ich gebe aber das Versprechen, dass jeder alles dafür geben wird, dass wir endlich ein Tor erzielen.“

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Das Gefühl hatte er gegen Wanne nicht. In der Partie habe er die Einstellung, den Willen und die Umsetzung der taktischen Vorgaben vermisst. „So eine Leistung wie gegen Wanne darf uns einfach nicht passieren“, sagt auch Kapitän Fabian Lienig.

Bei Fabian Lienig sieht es wieder gut aus

Der saß aufgrund von Knieproblemen gegen Wanne 90 Minuten auf der Bank. „Ich habe mir mal in der B-Jugend das Knie komplett geschreddert. Kreuzbandriss, Meniskus kaputt und die Innenbänder gerissen“, sagt Lienig. Noch heute wird das Knie deshalb ab und an dick und er muss pausieren.

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In dieser Woche sieht er keine Probleme. Am Dienstag hat er das komplette Training absolviert und geht davon aus, dass er am Sonntag dabei ist. Auch Alexander Voss ist wieder eine Option. Er hatte zuletzt aufgrund seiner Arbeit wenig trainieren können. Diese beiden Spieler würden der Mannschaft in der Offensive helfen. Zuletzt war Tim Schrade gegen Wanne in der 4-1-4-1-Grundordnung auf sich alleine gestellt. „Da waren wir nicht mutig genug, sind gar nicht richtig nachgerückt“, sagt Enke.

Die Taktik wird modifiziert

Er schließt nicht aus, mit seinem Trainerkollegen Sebastian Didion die Taktik zu modifizieren. Zu viel will er nicht verraten. Er deutet nur an, dass er sich vorstellen kann, dass die beiden gelernten Stürmer Alexander Voss und Tim Schrade zusammen auflaufen. „Das ist aber nur eine mögliche Variante“, sagt Enke.

Es sei auch egal, wer am Sonntag auflaufe, die Mannschaft stehe in der Pflicht. Das erste Tor zu erzielen. Und noch wichtiger: den ersten Sieg einzufahren.

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