Die Serie der Stadtmeisterschaften beginnt

Tennis

Von nun an wird’s meisterlich. Drei Wochen lang. Am Donnerstag haben die Senioren-Stadtmeisterschaften beim TC Kirchhörde begonnen, wenn sie am 2. Juli enden, sind die Titelkämpfe der allgemeinen- und der 30er-Klasse bei TSC Hansa bereits gestartet. Beide Turniere sind in diesem Jahr leicht modifiziert, ausgewirkt hat sich das kaum. Für die einen eine gute Nachricht, für die anderen eher nicht.

DORTMUND

, 23.06.2017, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nahmen die Auslosung der Dortmunder Stadtmeisterschaften 2017 der Tennis-Senioren vor: (v.l.) Gerold Kluge (Turnierleitung), Ulrich Senne, Marc Senne (beide Turnierausschuss), Rita Spintzyk, Katja Severing (beide Turnierleitung) sowie Peter Klemm vom Turnierausschuss.

Nahmen die Auslosung der Dortmunder Stadtmeisterschaften 2017 der Tennis-Senioren vor: (v.l.) Gerold Kluge (Turnierleitung), Ulrich Senne, Marc Senne (beide Turnierausschuss), Rita Spintzyk, Katja Severing (beide Turnierleitung) sowie Peter Klemm vom Turnierausschuss.

Wie die Veranstaltung nun heißt, scheint völlig egal zu sein. Die Titelkämpfe der Senioren in Kirchhörde werden in diesem Jahr als Senior Open ausgetragen, eingebettet in eine Turnierserie des Verbands. An der Popularität ändert das nichts. Mit 196 Einzel-Meldungen vermeldeten die Organisatoren einen neuen Teilnehmerrekord. Und die Sorge, dass durch die Öffnung der Felder der lokale Anstrich des Turniers verloren ginge, bestätigte sich auch nicht.

Vier Neulinge am Start

Ein Blick auf die Königsdisziplin der Titelkämpfe, dem Herren-40-A-Feld, bestätigt das: Mit Jens Kemke (TG Westfalia), Torsten Wortelmann (DTK RW) und Marc Bartels (TC Eintracht) führen allesamt Spieler aus der Stadt das Feld an.

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Etwas anders sieht das beim Damen-40-A-Feld aus. Das wird mit Sonja Vogt (TC Eintracht) von einer „Einheimischen“ angeführt, nach ihr folgen allerdings gleich vier Neulinge. Was in diesem Fall aber nicht das Schlechteste ist, das Feld besteht nur aus fünf Spielerinnen. Womit sich auch hier ein Trend der Vorjahre fortsetzt: Die Beteiligung der Damen ist nach wie vor deutlich geringer. Gerade einmal 44 haben gemeldet.

Anmeldefrist verlängert

Eine Zahl, mit der Heike Kausch, die Fachschaftsvorsitzende und Turnierleitende der Titelkämpfe beim TSC Hansa zwar auch nicht zufrieden wäre - aber gern schon mal erreicht hätte. „So schlimm war es noch nie“, berichtet sie. Die Titelkämpfe der allgemeinen- und der 30er-Klassen leiden in diesem Jahr wieder unter einer gewissen Meldemüdigkeit. Daran hat auch die Einführung eines Ranglistenturniers (noch nichts) geändert.

Bis Donnerstagnachmittag hatten gerade einmal neun Herren und acht Damen für dieses neue Turnier gemeldet, in den anderen Feldern sah es ebenfalls noch übersichtlich aus. Weshalb die Organisatoren die Anmeldefrist für alle Klassen bis Montag (Doppel bis Freitag nächster Woche) verlängert haben.

DTB-Teilnehmergeld

„Wir hoffen, dass sich bis dahin noch etwas tut“, wünscht sich Jenny Kausch von der Turnierleitung, „wir wollen ungern Klassen zusammenlegen oder komplett streichen.“ Woran die Zurückhaltung der Teilnehmer liegt, ist ungewiss.

Ob nun das neu eingeführte DTB-Teilnehmergeld ein Grund ist, der im Vergleich zu den Vorjahren frühere Termin der Titelkämpfe oder die Überschneidung mit Mannschaftsspielen am kommenden Wochenende - es bleibt ein Rätsel.

Meldungen für die Stadtmeisterschaften beim TSC Hansa sind noch bis zum 26. (Einzel) bzw. 30. Juni unter "mybigpointtennis" möglich.

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