Die Sieben wird zu David Smolins Glückszahl

Golf: Stadtmeisterschaften

Zugegeben, Abwechslung sieht anders aus. Drei Golf-Champions konnten ihre Titel verteidigen. Einige Klassespieler blieben aus verschiedenen dem Turnier fern. Dennoch war die Konkurrenz bärenstark. Die Enttäuschung war bei einigen Spielern entsprechend groß. Außerdem sorgte der Platz für kuriose Stadtmeisterschaften.

Dortmund

03.10.2017, 17:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Sieben wird zu David Smolins Glückszahl

Die Repräsentanten Detlef Schmelz (BMW) und Carl Stahlschmidt (Mercedes-Benz) ehrten Champions und Platzierte der Stadtmeisterschaften. In der vorderen Reihe (v.r.) die Brutto-Sieger Andrea Marx, David Smolin, Lisa-Kathrin Rübenkamp Hoff und Michael Witzig.

Nichts Neues an der Spitze der Dortmunder Golf-Szene: Bei den Stadtmeisterschaften verteidigten David Smolin, Lisa-Kathrin Rübenkamp Hoff und Andrea Marx ihre Titel – und das auf einer Kurz-Distanz von insgesamt nur 18 Löchern, weil der erste Durchgang auf dem vom Regen völlig durchweichten Kurs in Brackel wegen irregulärer Bedingungen abgebrochen und annulliert wurde.

Smolin gelingt die Titelverteidigung

Der Favorit, der keiner sein wollte, setzte sich bei den Herren durch. David Smolin, mit 40 Jahren der Älteste im Kreis der Top-Kandidaten, gelang es als zweitem Spieler nach Axel Tilse (2007/08) seinen (insgesamt vierten) Titel zu verteidigen. "Anfangs lief es etwas holprig, wurde dann aber stabil und immer besser.  Entscheidend war mein Birdie an der Sieben, wo meinem Hauptkonkurrenten Matthias Tischler ein Bogey unterlief", schaute Smolin auf seine eins unter Par beendete Runde zurück. Selbstvertrauen und Top-Form hatte sich der für Hubbelrath spielende Jurist beim Abschlusstraining mit Head-Pro Holger Böhme geholt.

Mitfavorit Matthias Tischler, einen Schlag zurück, gab offen zu: "Ich bin schon enttäuscht, denn ich hatte mir mehr ausgerechnet, doch meine Putts waren diesmal nicht die besten." Für den 26-jährigen Prokuristen war es Pech, dass die Samstag-Runde auf dem Barbara-Platz nicht gewertet wurde; denn dort hatte er mit 73 einen um drei Schläge besseren Score als Smolin erzielt.

Phalanx starker Royal-Spieler

Massimo Iciek (73) als Dritter, der an der Fünfzehn einen Eagle spielte, führte die Phalanx der starken Royal-Spieler an, die nur von Henrik van Zwoll (Vierter mit 74 und Sonderlob von Holger Böhme) unterbrochen wurde.

Auch ohne die aus verschiedenen Gründen fehlenden Klassespieler Fred Kraschinski, Michael Hegemann, Valentin Brand und Jasper Schürmann und trotz der nicht idealen Bodenverhältnisse war die Herren-Konkurrenz bärenstark. So spielte der neue AK 50-Champion Michael Witzig, der Klaus Peter Schulte und Titelverteidiger Olaf Hegenberg (beide 83) auf Distanz hielt, eine gute 79.

Rübenkamp Hoff zeigt ihre ganze Klasse

Bei den Damen zeigte Lisa-Kathrin Rübenkamp Hoff mit einer souveränen 74er-Runde ihre ganze Klasse. "Ich habe mir einen großen Wunsch erfüllt, im letzten großen Turnier des Jahres zum dritten Mal zu gewinnen und mit einem Ergebnis im Plus-Handicap-Bereich zu bleiben", freute sich die für den Zweit-Bundesligisten Düsseldorfer GC spielende angehende Pädagogin.

Mit großem Abstand folgten Andrea Marx (82 Schläge und Hannah Maschong (86). Die alte und neue AK 50-Stadtmeisterin war "eigentlich ganz zufrieden"; denn "ich habe meinen Titel zum dritten Mal verteidigt und bin vor der weit mehr als 20 Jahre jüngeren Bundesligaspielerin Maschong eingekommen", bilanzierte die DOGC-Akteurin.

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