Dix, Co und Weller mit Rekord auf Silberkurs

01.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwar reichte es für Dortmunds Leichtathleten bei den auf hohem Niveau stehenden westdeutschen Meisterschaften in Gladbeck nicht zu einem Titel, doch waren mehrere hervorragende Leistungen zu bejubeln.

Schon im 100-m-Vorlauf machte Maike Dix ihre hervorragende Form deutlich, als sie mit 11,83 Sek. bis auf zwei Hundertstel an ihre persönliche Bestzeit heran kam. Im Finale dann trumpfte sie mit einem glänzenden Rennen auf. In neuer Bestzeit von 11,76 Sek. belegte sie hinter Katja Wakan aus Wattenscheid (11,56) Rang zwei.

Obwohl Steffen Co die Strapazen der Dänemark-Reise noch in den Knochen steckten, ging er die 400 m auf der unangenehmen Außenbahn sehr schnell an und wurde erst auf der Zielgeraden von der Spitze verdrängt. Mit sehr guten 48,02 Sek. verbuchte der 800-m-Spezialist Bestzeit. «Die paar Hundertstel bis zu einer 47er-Zeit hätten es jetzt auch noch sein können», flachste er.

Rasch erholt

Fast hätte Anna-Katharina Weller nicht antreten können, nachdem sie drei Tage zuvor im nassen Ring gestürzt war. Aber sie erholte sich rasch, und im letzten Versuch stimmte alles. Die 18-Jährige verbesserte sich von bisher 52,16 m auf tolle 52,99 m und wurde damit Zweite. «Es gibt noch kleine technische Probleme, aber ich bin sicher, dass sie zum rechten Zeitpunkt in Topform sein wird», ist sich Trainer Hubert Funke sicher.

Mit der Nachmeldung des EM-Vierten Markus Esser wurde das Hammerwerfen zu einem hochklassigen Wettbewerb. Zwar konnte Karsten Kobs (ASC 09) den Leverkusener, der mit 79,32 m die WM-Norm erfüllte, nicht gefährden, lieferte mit vorzüglichen 77,32 m aber eine erstklassige Leistung ab. «Da spielten Karsten wohl die Nerven einen Streich, aber noch ist für Osaka alles drin», meinte Vater Reiner.

Ohne Respekt

Im Speerwurf stellte sich der A-Jugendliche Kilian Weigand (LGO) ohne Respekt der Männerkonkurrenz. Der 18-Jährige steigerte sich auf hervorragende 65,92 m, überbot den 13 Jahre alten Kreis-Jugendrekord von Frank Busemann um einen Meter und wurde mit Silber belohnt.

14,54 Sek. zeigten die Uhren nach dem 100 m-Hürden-Vorlauf für Sabrina Weber (TSV Kirchlinde). Im Finale legte die technische perfekte Hürdensprinterin noch einmal zu und schaffte mit Bestzeit von 14,44 Platz drei.

Noch feilt LGO- Trainer Uli Kunst an der endgültigen 4 x 100-m-Frauenformation, konnte sich aber darüber freuen, dass Johanna Kokott trotz Studiumstresses der Staffel zur Verfügung steht. Mit ihr als Startläuferin, Katchi Habel, die wegen einer Bronchitis auf Einzelrennen verzichtete, Maike Dix und Jacqueline Schnelle verbesserten sich die LGO-Sprinterinnen als Dritte auf viel versprechende 46,01 Sek. Mz

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