Dortmunder Löwen fletschen die Zähne: Wir haben keine Angst vor den Lünern

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Die Dortmunder Löwen hatten nicht - wie viele andere Dortmunder Klubs - den Wunsch geäußert, die Kreisliga A2 zu verlassen. Die Elf von Michael Kalwa will den Lünern stattdessen die Stirn bieten.

Dortmund

, 24.07.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußballkreis Dortmund hat am Dienstag die Ligeneinteilung für die Dortmunder Kreisligisten veröffentlicht. Wie in den vorherigen Jahren gibt es auch in der künftigen Spielzeit abermals zwei Kreisliga-A-Staffeln in Dortmund. Viele Dortmunder Klubs hatten vorab jedoch den Wunsch geäußert, in der Staffel 1 der Kreisliga zu kicken - um der starken Lüner Konkurrenz aus dem Weg zu gehen? Die Dortmunder Löwen - Brackel 61 gehörten hingegen nicht dazu und stellen sich nun selbstbewusst den Rivalen aus der Lippestadt.

Nein, zufrieden ist Michael Kalwa mit der Staffeleinteilung nicht. Das hat allen voran geografische Gründe. „Da passen Mengede und Osmanlispor einfach nicht so richtig rein. Da fehlt mir das Verständnis für die Einteilung“, sagt der Brackeler Coach. Zudem heißt Kalwa es nicht gut, dass mit dem SC Osmanlispor und der SG Gahmen zwei Klubs in der Liga kicken, die aktuell ausschließlich über einen Ascheplatz verfügen. „Das ist nicht so prickelnd, aber da müssen ja alle durch“, sagt Kalwa, der die Liga nun so nehmen wolle, wie sie kommt.

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Apropos Gahmen: Die Spiele gegen die SGG könnten für die Löwen extrem spannend, interessant und auch entscheidend werden. Denn sowohl die Gahmener als auch die Brackeler haben durchaus Ambitionen, am Ende der Saison aufzusteigen. Michael Kalwa erkennt auch das Potenzial der Gahmener und zollt dem Klub Respekt. „Jeder einzelne Gahmener Spieler verfügt über eine individuelle Stärke und Klasse. Der Trainer (Bülent Kara, Anm. d. Red.) ist außerdem in der Lage, ein absolutes Team zu formen. Gahmen tritt als geschlossene Mannschaft auf. Das macht sie besonders“, sagt Kalwa.

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Daneben schätzt Kalwa den VfB Lünen, ein weiterer Klub aus der Lippestadt, stark ein. Auch der VfB könne ein Wörtchen um den Titel mitsprechen. „Der VfB Lünen hat eine richtig homogene Mannschaft, wo vielleicht Tim Gehrmann ein Stückchen heraussticht“, so Kalwa.

Dortmunder Löwen wollen in die Top drei

Die Dortmunder Löwen, die selbst mindestens in die Top drei der Liga möchten, erwarten also zwei Lüner Schwergewichte. Doch warum haben die Brackeler nicht ebenfalls den Antrag gestellt, die Liga zu wechseln, um den Lünern aus dem Weg zu gehen? Hat Brackel 61 etwa keine Angst vor den Rivalen aus dem Norden - allen voran vor der SG Gahmen, die kräftig aufgerüstet hat?

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„Respekt haben wir, aber wir haben keine Angst. Nicht nur die direkten Duelle entscheiden über die Meisterschaft. Wir müssen auch die anderen Aufgaben erledigen. Bei den Spitzenspielen entscheiden die Tagesform, Nervosität und Abgeklärtheit“, so Kalwa, der abschließend noch einen kuriosen Vergleich parat hat.

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Die SG Gahmen bezeichnet der Coach als „Ligen-Primus, als FC Bayern München der Liga“ und seine eigene Truppe als „Borussia Dortmund“. „Wir wollen Gahmen nicht weglaufen lassen, wollen in den oberen Bereich und natürlich gerne alle unsere 34 Spiele gewinnen“, sagt Kalwa.

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