Drei jubeln, Berghofen trauert

DORTMUND Bitter, dass einer der vier verbliebenen Teams die Segel streichen musste. Am Ende traf es den SV Berghofen. Weiter kamen in der Halle Renninghausen der Hombrucher SV, BSV Schüren und Hörder SC.

03.01.2009, 19:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Riesengroß war die Freude beim Hörder SC.

Riesengroß war die Freude beim Hörder SC.

In den Überkreuzvergleichen waren die A-Ligisten knapp unterlegen. BSV Schüren schlug den HSC 4:3. „Krimi hoch drei“, sagte ein glücklicher Schüren-Trainer Peter Walter. Denn Hörde lag noch kurz vor Schluss vorne, ehe Christian Schulze und Ernan Cekic den Startschuss für die große Schüren-Party gaben. Der BSV war ja wie der Hombrucher SV in der Gruppe zwei sicher durch. Hörder SC und Berghofen machten am zweiten Tag mit Erfolgen alles klar.

 Hombruch dann im Überkreuzvergleich gegen Berghofen. Wieder zeigte sich der Kreisligist stark. Berghofen führte 2:1, Hombruch dann besser: Fünf Minuten vor Schluss lag der Landesligist mit 4:2 vorne. Berghofen steckte nicht auf, Martin Kwapis verkürzte. Kurz vor Schluss vergab Daniel Schmiers die große Ausgleichschance. HSC-Coach Samir Habibovic sah sein Team im Gruppenspiel gegen Schüren stark, gegen Berghofen nur bedingt: „Aber wir haben alle Spiele gewonnen. Was soll ich da jetzt Negatives sagen?“ Auch gegen Hörde steckte Berghofen nicht auf. Der Hörder SC war aber zuvor einen Tick besser, führte verdient 3:1. Samir Ghalem verkürzte auf 3:2, die Schlussoffensive des SVB kam zu spät. Trainer Ingo Kleefeldt vergaß trotz der Enttäuschung nicht, seine Jungs zu loben: „Wir haben den Verein sehr gut vertreten und auch Pech gehabt.“ Umso größer der Jubel im HSC-Lager. Spielertrainer Oliver Blinne jubelte: „Dass die Jungs am Ende noch einmal diese Kraft aufbrachten, imponiert mir.“

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