Drei Rückkehrer und ein König: So will der TuS Hannibal eine erneute Zittersaison verhindern

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Sie mussten bis zum Ende um den Klassenerhalt zittern und das soll nicht noch einmal passieren. Der Bezirksligist TuS Hannibal hat offensive Vorkehrungen getroffen - und auch im Tor nachgelegt.

Dortmund

, 15.07.2019, 06:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer Hamsa Berro will nicht noch einmal so eine Saison wie 2018/19 erleben, als der TuS nach der Hinrunde mit sechs Punkten am Tabellenende rangierte und mit einem Kraftakt erst am vorletzten Spieltag den Ligaerhalt sichern konnte. Vor allem in der Offensive hat Hannibal zugeschlagen und drei Rückkehrer verpflichtet, die für die nötigen Tore sorgen sollen.

Zulfic, El Yahyaoui und Kramer

Routinier Samir Zulfic ist zwar bereits 35 Jahre alt, hat aber in der letzten Saison für Türkspor Dortmund in der Kreisliga A zwanzig Mal eingenetzt. Auch der neue (alte) Spielmacher Noureddine El Yahyaoui ist für seine Torgefahr bekannt. Er wechselte gemeinsam mit Patrick Kramer, dessen Schlitzohrigkeit ligaweit bekannt ist, von Viktoria Kirchderne in den Hoeschpark.

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Das ist der Kader des TuS Hannibal 2019/2020.

Das ist der Kader des TuS Hannibal 2019/2020.
15.07.2019
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Alessandro Amodeo© Schulze
Becir Aga© Schulze
Brahim Chalha© Schulze
Dominik Lepinski© Schulze
Ermin Kafedzic© Schulze
Evans Sammery© Schulze
Güney Ufak© Schulze
Hamsa Berro© Schulze
Hassan El Yahyaoui© Schulze
Ibrahim Berro© Schulze
Ibrahim Shahoud© Schulze
Jonas König© Schulze
Mahmoud Najdi© Schulze
Mannschaftsfoto TuS Hannibal 2001 e.V.© Schulze
Mannschaftsfoto TuS Hannibal 2001 e.V.© Schulze
x© Schulze
Mazlum Güngör© Schulze
Mohamed Amhaouach© Schulze
Mustapha Hamdaoui© Schulze
Neuzugänge TuS Hannibal 2001 e.V. © Schulze
Noureddine El-Yahyaoui© Schulze
Patrick Kramer© Schulze
Samet Kaya© Schulze
Samir Zulfic© Schulze
Soufian Abraghoin© Schulze

Große Stücke hält Hamsa Berro auch auf Becir Aga, der vom B-Ligisten SC Dortmund 97/08 kam und im ersten Test beim 8:2-Erfolg über den SuS Rünthe als Sechser überzeugen konnte.

Wunschkeeper bekommen

Letzte Saison war die Position des Torhüters ein echtes Problem bei den Nordstädtern. „Ein guter Torwart ist wichtig für das gesamte Team. In Jonas König (zuletzt Alemannia Scharnhorst) haben wir meinen Wunschkeeper verpflichtet“ sagte Hamsa Berro. „Ich wollte weiterhin in der Bezirksliga spielen und habe deshalb die Herausforderung beim TuS Hannibal gesucht“ sagte Jonas König.

„Ich will an meine guten Leistungen aus der Rückrunde anknüpfen. Wenn der Zusammenhalt passt, ist ein Platz unter den ersten fünf möglich“ ergänzt König, der vor seinem Engagement in Scharnhorst mehr als acht Jahre bei Viktoria Kirchderne im Tor stand. Hassan El Yahyaoui, der jüngere Bruder von Noureddine soll im Tor für den nötigen Konkurrenzkampf sorgen.

Überaltert? „Das ist egal“

Nun gibt es einige Experten im Dortmunder Amateurfußball, die die Mannschaft vom TuS Hannibal für überaltert halten. Das sieht Hamsa Berro allerdings ganz anders: „Das Alter ist eigentlich egal, es gibt nur gute und schlechte Spieler. Ich glaube, dass ein Großteil unserer Routiniers den Zenit noch nicht überschritten hat“ ergänzt Hannibals Trainer.

In den ersten zwei Wochen der Vorbereitung haben alle Akteure gut mitgezogen, Ausfälle sind keine zu beklagen. Das ist auch wichtig, denn das Auftaktprogramm hat es in sich. Zunächst empfängt Hannibal zum Nordstadtderby den starken Aufsteiger Türkspor Dortmund. Am zweiten Spieltag steht dann das Nachbarschaftsduell gegen den FC Roj auf dem Spielplan. „Wir wollen so früh wie möglich den Klassenerhalt sichern und uns in sicherem Fahrwasser bewegen“ äußert sich Co-Trainer Ermin Kafedzic zu den Saisonzielen.

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