Duell gegen RWE ist der Knaller

Der Start in die neue Saison der Regionalliga Nord hat es in sich. Aufsteiger SV Babelsberg ist Borussia Dortmunds erster Gastgeber (28. Juli). Und BVB-Trainer Theo Schneider zeigt durchaus Respekt.

02.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

«Gleich zum Auftakt bei einem Aufsteiger anzutreten, ist immer unangenehm. Die Babelsberger spüren noch die frei gesetzten Emotionen des Aufstiegs. Die Fans stehen voll hinter der Mannschaft und wollen neue Erfolge sehen. Das wird für uns mit Sicherheit kein leichter Gang», sagt der Dortmunder Coach.

Eine Woche später steigt Borussias Heimpremiere gegen Rot-Weiß Erfurt (4. August), dann geht's zum 1. FC Union Berlin (11. August), ehe das Revier-Derby gegen Rot-Weiß Essen (18. August) die Anfangsphase der Serie krönt.

Das traditionsreiche Duell gegen RWE steigt übrigens aus sicherheitstechnischen Gründen im Signal Iduna Park. «Das ist natürlich für uns ein echter Knaller zu einem recht frühen Zeitpunkt. Mit Sicherheit ein schwieriges Auftaktprogramm mit ambitionierten Gegnern», kommentiert Theo Schneider den Spielplan.

Und der Dortmunder Coach bekennt freimütig: «Am liebsten wäre ich natürlich mit einem Heimspiel in die letzte Saison der Regionalliga Nord gegangen. Die Partie in Babelsberg ist doch eine Begegnung mit vielen Unbekannten. Aber wenn wir dort punkten, sieht die Fußball-Welt für uns sofort besser aus.»

Hünemeier ehrgeizig

Gestern setzten die Borussen ihr Trainingsprogramm im Sportzentrum Brackel fort. Alle Spieler waren an Bord, Verletzungsprobleme gibt es noch keine. Mit viel Ehrgeiz ist Defensivspieler Uwe Hünemeier bei der Sache. Der Innenverteidiger muss seinen «Abstieg» aus dem erweiterten Bundesliga-Kader verkraften.

«Uwe steckt das weg. Er ist ehrgeizig und will sich durch gute Leistungen wieder für höhere Aufgaben empfehlen», sagt Theo Schneider, der mit seiner Mannschaft das erste Testspiel am Donnerstag, 18.30 Uhr) beim Landesligisten TuS Ennepetal bestreitet. Harald Gehring

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