EHC Dortmund in der Höhle der Frankfurter Löwen

Eishockey-Oberliga

„Wir spielen gegen einige der besten Dortmunder der vergangenen Saison“, warnt EHC-Trainer Frank Gentges vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Frankfurter Löwen (Freitag,19.30 Uhr). Sonntag erwarten die Elche Herford um 19 Uhr im Eisstadion.

DORTMUND

von Von Jürgen Schwabe

, 03.11.2011, 15:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor schweren Aufgaben stehen die »EHC-Elche« am Wochenende in Frankfurt und zuhause gegen Herford.

Vor schweren Aufgaben stehen die »EHC-Elche« am Wochenende in Frankfurt und zuhause gegen Herford.

Gleich sechs ehemalige Dortmunder werden sicher extrem heiß auf das Match sein. Boris Ackers, Sven Breiter, Martin Schwaiger, Kevin Thau, Dominique Hensel und Christian Wendler trugen das Trikot der Elche. Besonders um Sven Breiter hat Trainer Frank Gentges lange gekämpft. Doch wie so oft scheiterte die Weiterverpflichtung am finanziellen Rahmen des EHC. Bis 2010 sahen die Fans in Frankfurt noch DEL-Spiele. Aber auch nach dem freiwilligen Rückzug hielt die Begeisterung für den Sport in der Regionalliga an. Und erstaunlich: die Zuschauerzahlen in Frankfurt wachsen weiter. Trainer Frank Gentges lobt die ausgewogene Mannschaft der Löwen: „Allein in der Abwehr spielen nur bundesligaerfahrene Akteure. Mit Ryan Fairbarn haben die Löwen zudem den stärksten ausländischen Verteidiger der Liga.“

Die Tatsachen, dass Sven Breiter nur die Nummer vier im Frankfurter Team ist, sagt schon einiges über die Stärke der Gastgeber. Auf der anderen Seite siegten die Löwen nur knapp mit 5:4 gegen Herford. „Die wahre Stärke der Herforder kann ich noch nicht einschätzen, wir werden das Spiel am Sonntag abwarten“, will sich der Trainer nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Personell bleibt es bei den bekannten Engpässen. Neben den langzeitverletzten Benedikt Kastner (Schulter) – für den die Saison wohl gelaufen ist – und Vitali Stähle (Muskelbündelriss) ist auch Topstürmer Nils Liesegang noch nicht hundertprozentig fit. „Sollte Nils ausfallen muss ich einen Verteidiger in den Sturm beordern“, sieht der Trainer keine andere Alternative. Um nicht mit nur zwei Blöcken zu spielen, würde Niklas Clusen im Extremfall „umfunktioniert“.

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