Eichlinghofen-Coach Risse vor dem Germania-Derby: Das leere Tor kann auch der Torwart treffen

Fußball-Bezirksliga 8

Im Lokalduell treffen der TuS Eichlinghofen und RW Germania aufeinander. Beide Teams sind nach gelungenem Saisonstart zuletzt abgefallen und belegen mit elf Punkten einen Mittelfeldplatz.

Dortmund

, 04.10.2019, 14:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eichlinghofen-Coach Risse vor dem Germania-Derby: Das leere Tor kann auch der Torwart treffen

Eichlinghofen-Coach Marc Risse erwartet mehr Effizienz von seinem Team vor dem Tor. © Stephan Schuetze

Gastgeber Eichlinghofen startete mit sieben Zählern aus den ersten drei Spielen in die Saison, konnte aber lediglich eine der letzten fünf Partien für sich entscheiden. „Wir haben zuwenig Tore erzielt und zuviele Großchancen vergeben. Vor allem der Ausfall von Torjäger Salomon Tshitungu, der noch zwei Wochen fehlt, tut uns enorm weh“, kennt TuS-Trainer Marc Risse die Gründe für die Ergebniskrise.

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Risse wird deshalb im Derby (So., 15. Uhr, Sportanlage Hinter Holtein, 44227 Dortmund) einige taktische Umstellungen vornehmen und hofft, dass in der Offensive der Knoten platzt. „Das leere Tor kann auch der Torwart treffen“, nimmt Marc Risse sein Team in die Pflicht. Angesichts der Ausgeglichenheit der Liga gerät der TuS Eichlinghofen aber nicht in Panik und hofft auf einen Heimsieg. Trainer Marc Risse der in Schweden zum Angelurlaub weilt, wird im Derby von Co-Trainer Dennis Grundahl auf der Bank vertreten.

Tielker gut in Form

Auch Aufsteiger RW Germania hatte einen blendenden Start und gewann seine beiden ersten Saisonspiele. In den folgenden sechs Partien hatten die Westlichen allerdings nur noch einmal Grund zum Jubeln. Letzten Sonntag gab es einen denkbar knappen 1:0-Erfolg über den BV Brambauer. Die Rot-Weißen kassierten bei ihren bisherigen drei Saisonsiegen keinen Gegentreffer.

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„Wir müssten zwei Zähler mehr auf dem Punktekonto haben, beim 3:3-Unentschieden gegen Hannibal haben wir leichtfertig eine 3:1-Führung aus der Hand gegeben“ sagt RW Germanias Spielertrainer Alex Schwarz. Für den Neuling gilt es vor allem die individuellen Fehler abzustellen, die schon häufig zu vermeidbaren Gegentoren führten. „Wir müssen gegen Eichlinghofen geduldig spielen und an unsere eigenen Stärken glauben, vorne sind wir immer für einen Treffer gut“ ergänzt Schwarz. Allen voran Yannik Tielker hat seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt: Sieben Tore in acht Saisonspielen sind eine ansehnliche Quote.

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