Ein echter Junge aus dem Norden kehrt als Lüner in seine Heimat zurück

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Es war ungewohnt, mit was für einem Trikot ein echter Dortmunder Junge am Freitag in der Halle Nord auflief. Mit seinem neuen Lüner Klub hat er noch Einiges vor - nicht nur in der Halle.

Dortmund

, 04.01.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der 33-jährige Ahmet Cosgun, der in der Hinrunde für den Westfalenligisten BSV Schüren seine Schuhe schnürte, kehrte mit seinem neuen Verein SG Gahmen in den Dortmunder Norden zurück. „Wir sind im Guten auseinander gegangen, aber zuletzt ist mir in Schüren etwas der Spaß verloren gegangen“, erläuterte der Mittelfeldspieler und Ex-Kapitän seinen kurzfristigen Wechsel.

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Am ersten Tag der Zwischenrunde ging es ausgerechnet gegen zwei seiner ehemaligen Vereine. Beim VfL Kemminghausen verbrachte der Techniker seine beiden A-Jugendjahre. Bei Phönix Eving spielte Cosgun zu Landesligazeiten des Evinger Klubs. „Die Halle Nord ist so etwas wie meine Heimat, als Schüler des Helmholtz Gymnasiums haben ich dort immer Sportunterricht gehabt“, schwelgte Cosgun in Erinnerungen.

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Mit seiner neuen Mannschaft SG Gahmen begeisterte Ahmet Cosgun die Fans in der Halle. Beim 4:3-Erfolg über den VfL Kemminhausen erzielte er einen blitzsauberen Treffer zur 1:0-Führung. Auch im zweiten Spiel glänzte Cosgun als Passgeber und führte seine Mannschaft zum 4:2-Erfolg und damit zum Gruppensieg.

Gute Kontakte zu seinen Ex-Teams

„Ich habe zu Marzouk Chargui dem zweiten Vorsitzenden von Phönix Eving ein tolles Verhältnis, auch zu Patrick Bobach, Moussa Fall und Centurion Emokpaire vom VfL Kemminghausen habe ich einen guten Kontakt“, ergänzte ein über das ganze Gesicht strahlender Ahmet Cosgun. Der feine Techniker erreichte bereits mit dem ASC 09, Mengede 08/20, Phönix Eving, TuS Eving, Arminia Marten und Türkspor Dortmund die Endrunde. Leider reichte es für den sympathischen Edeltechniker bisher nur zu drei Vizetiteln in der Halle.

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Vielleicht schafft er mit dem A-Ligisten SG Gahmen seine siebte Teilnahme an der Finalrunde. „Am Samstag müssen wir halt noch einen Favorit rauskicken“, versprüht Cosgun Optimismus. Auch auf dem Feld hat sich die SG noch Einiges vorgenommen „Wir wollen mit dem SG Gahmen auf Platz zwei in der Liga springen und uns damit die Teilnahme an der Relegation zur Bezirksliga sichern“, äußert er sich zu den Zielen in naher Zukunft.

Bülent Kara war ein wichtiger Faktor

Einer der Hauptgründe für den Wechsel drei Klassen tiefer ist der Gahmener Trainer Bülent Kara. „Ich bin unter Bülent Kara mit Türkspor in die Bezirksliga aufgestiegen, ich schätze seine kommunikative Art“, lobt der Routinier. Ob Cosgun auch im nächsten Jahr seine Schuhe schnürt ist noch mit einem großen Fragezeichen versehen. „Ich bin bald 34 Jahre alt und werde mir zum Saisonende genau überlegen, ob ich noch eine Saison dranhänge“, denkt Ahmet Cosgun ans Aufhören.

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