„Ein einstelliger Tabellenplatz ist möglich“

BVB-II-Kapitän Solga

Die Hinrunde ist – bei einem noch ausstehenden und noch nicht terminierten Nachholspiel in Velbert – abgeschlossen, der BVB II belegt in der Tabelle der Regionalliga West mit Rang 14 exakt jene Position, die am Ende der Saison zum Klassenverbleib reichen würde. „Doch gegen den Abstieg zu spielen“, sagt Kapitän David Solga, „ist weder unser Ziel noch unser Anspruch."

von Udo Stark

DORTMUND

, 07.12.2015, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
David Solga blickt in der Tabelle nach oben.

David Solga blickt in der Tabelle nach oben.

"Ich bin sicher, dass es im Frühjahr noch ein ganzes Stück weiter nach oben gehen wird", sagt er. Die Tendenz ist deutlich positiv – und das in jeder Hinsicht. Nur eines der vergangenen acht Spiele verloren die Schwarzgelben, in den vergangenen sieben Partien kassierten sie lediglich zwei Gegentreffer und auch das Offensivspiel zeigt sich erheblich verbessert.

"Katastrophaler Saisonstart"

Die Trendwende war freilich schon vor dem Trainerwechsel eingeleitet worden: „Das Spiel in Kray, der erste Saisonsieg, hat bei uns positive Energie freigemacht“, erinnert sich Solga, „nachdem wir ja einen katastrophalen Saisonstart hingelegt hatten.“

Warum es in den ersten Wochen überhaupt nicht lief? Dem Kapitän fällt die Analyse nicht schwer: „Wir alle haben die Liga zunächst sicherlich unterschätzt, hinzu kamen unglückliche Spielverläufe – da steckten wir plötzlich in der Abstiegszone fest.“

Verlängerung geplant

Die Stabilisierung der Defensive war, noch unter David Wagner, der erste Schritt auf dem Weg aus der Talsohle, doch der von Daniel Farke propagierte Offensivfußball mit viel Ballbesitz scheint der Mannschaft auf den Leib geschneidert zu sein. Solga: „Auch ich persönlich will mich nicht hinten einigeln, sondern ein Spiel aktiv gestalten. Von daher finden wir alle die Philosophie des Trainers toll.“

Mit großer Zuversicht blickt der Kapitän daher in Richtung Rückrunde. „Ein einstelliger Tabellenplatz, wahrscheinlich auch ein bisschen mehr, dürfte möglich sein“, glaubt der 33-Jährige, der wohl noch eine Zeit lang beim BVB bleiben wird: „Ich fühle mich sehr gut, das weiß auch der Verein. Ich denke, ich werde wohl noch ein weiteres Jährchen beim BVB kicken.“ 

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