Halle Renninghausen: Ein Bezirksligist möchte Alarm machen - Hörder Team als Favoritenschreck?

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Die Favoriten sind in Renninghausen der FC Brünninghausen und der Hombrucher SV. Dennoch möchte ein Bezirksligist ganz viel Alarm machen und ein Kreisligist die Zwischenrunde erreichen.

Dortmund

, 27.12.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Die Chancen stehen gut, dass die Halle Renmninghausen einen Superlativ der Vorrunde stellt. Sie dürfte die lauteste Halle werden. Denn Schwarz-Rot gibt sich die Ehre. Beim TuS Eichlinghofen drehen sich alle Gespräche wieder um die Halle.

Es fehlen drei neue Spieler

Und die Mannschaft von Marc Risse bringt in diesem Jahr auch Schwung aus dem Freien in der Bezirksliga mit: „Wir sind guter Dinge“, sagt Risse. Zwar fehlen noch die Neuen Alexander Voss, Levi Butt und Robet Meyer, sind noch nicht spielberechtigt.

Aber keine Bange: „Alessandro Desiderio und Mirnas Husic sind die wie Weine. Sie werden im Alter immer besser. Das heißt, wir schicken eine erfahrene Mannschaft ins Rennen.“ Der TuS-Anhang dürfe sich nicht über Edeltechnikerfreuen, aber begeisterte Hallenspieler.

Am Samstag bekommt es der TuS mit dem Hörder SC und dem SV Berghofen zu tun. Aber Risse sagt: „Es wäre für Eichlinghofen und unser begeisterungsfähiges Umfeld toll, wenn wir zwei Wochen im Turnier bleiben.“

Enke: „Jungs haben Bock“

Das neue Eichlinghofer Trio wechselte bekanntlich vom Landesligisten Hombrucher SV. Der HSV geht bereits am Freitag ins Rennen. Ob der Abgang des Trainers Sebastian Didion noch in den Köpfen einiger Hombrucher Spieler ist, vermag Trainer Alex Enke nicht sagen. Er macht aber eine rundum gute Stimmung aus: „Die Jungs haben jetzt einfach Bock auf die Halle.“ Wichtig sei es, gut ins Turnier zu kommen.

Auf die leichte Schulter nimmt der Coach die Gruppe mit RW Barop und Sarajewo Bosna nicht. „Barop habe ich stark in Erinnerung. Und Bosna verfügt in der Regel auch über einige gute Spieler.“

Das Weiterkommen will Enke noch erleben. Dann fährt er in den Urlaub. Radwan Sarwat und Benjamin Bielmeier coachen das Team, sollte es in die Endrunde kommen.

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Auch Bielmeier befindet sich in einer Halle mit seinen Ex-Klub. Allerdings sind die Brünninghauser am Samstag in der Gruppe drei im Einsatz. Florian Gondrum hätte liebend gerne mitgewirkt, aber der Trainer ist ja verletzt.

„Das tut etwas weh. Ich hoffe, dass Rafik Halim und ich von außen gute Impulse geben können.“ Respekt hat der Trainer vor dem Gegner VfL Hörde: „Die haben gute Leute und spielen eine starke Saison. Über BSV Fortuna weiß ich allerdings nicht so viel.“

Wird Gondrum wohl auch nicht müssen, denn der Anspruch ist klar, selbst wenn Leon Enzmann, Hendrik Brauer und Mert Sahin fehlen. Zudem haben Eren Sancak und Valentyn Yarokha den Verein mangels Perspektive verlassen: „Als Westfalenligist muss es aber unser Ziel sein, in die Endrunde zu kommen“, stellt Gondrum klar.

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Lust aufs Weiterkommen haben in der Gruppe 1 die Tamilstars. Tili Ethirmanasingam, der Spielertrainer, berichtet, seine technisch guten Jungs hätten sich in der Halle vorbereitet. „Wir mögen es in der Halle und haben richtig Lust.“ Allerdings muss der Coach auf einige Leistungsträger verzichten.

„Wir haben immer das Pech, dass sich die Jungs im Winter verletzten, aber ich bin guter Dinge, dass wir eine starke Mannschaft stellen.“ Die Tamilstars treffen treffen auf den TSC Eintracht und den VfB Westhofen. „Das ist nicht leicht, aber machbar. Wir wollen in die Zwischenrunde.“

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