Eins und Eins macht Vier: Zwei Trainer führen Viktoria Kirchderne auf Platz vier

rnFußball-Rückblick

Viktoria Kirchderne ist einfach anders. Der beste Knipser beim Bezirksligisten ist ein Innenverteidiger, gegen Abstieger verliert die Viktoria, aber Aufsteiger stürzt sie fast. Am Ende ergab die Gleichung Platz vier.

Dortmund

, 04.06.2019, 15:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

In unserem Fußball-Rückblick schauen wir eine Woche lang auf alle überkreislich spielenden Teams der abgelaufenen Saison. Teil 4: Viktoria Kirchderne (Bezirksliga, Platz 4, 46 Punkte, 14 Siege, 4 Unentschieden, 10 Niederlagen).

Das Spiel der Saison:
Ist eine Niederlage. Dafür aber eine knappe. Die Kirchderner schafften es im März beinahe, der Übermannschaft TuS Bövinghausen einen Punkt abzuluchsen. Das Team von Florian Buchholz und Tim Preuß verlor am Ende knapp 1:2, war aber über die gesamte Spielzeit gleichwertig. Zwei Aluminiumtreffer verhinderten ein durchaus mögliches Unentschieden.

Das Highlight der Saison: Ein historischer Erfolg bei den Hallenfußballstadtmeisterschaften. Das Erreichen des zweiten Tages bei der Endrunde der Hallenfußballstadtmeisterschaft war der absolute Saisonhöhepunkt der Kirchderner. Der Viktoria gelang der Einzug ins Viertelfinale zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte.

Kuriosum der Saison: Das wohl verrückteste Spiel der Saison an der Derner Straße lief am 14. Spieltag. Die Viktoria führte gegen den Absteiger Dorstfelder SC schon mit 3:0, ehe der DSC zum zwischenzeitlichen 3:3 ausgleichen konnte. Der vermeintliche Tiefpunkt der Saison blieb aber aus, denn: Mit den Einwechslungen der drei Afrikaner Moussa Fall, Kingsley Ndubueze und Kelvin Louis entschied Kirchderne die Partie am Ende 5:3 für sich.

Das Lowlight der Saison: Da gab es vor allem zwei Tage zum Vergessen: Die beiden Niederlagen gegen den TuS Hannibal (1:2) und gegen den Lokalrivalen Alemannia Scharnhorst (1:3) waren definitv die größten Enttäuschungen für Kirchderne. Vor allem bei der Niederlage gegen die Alemannia bot die Viktoria eine unterirdische Leistung.

Der Spieler der Saison: Benjamin Schulz. Der starke Innenverteidiger machte nicht nur hinten einen guten Job, sondern stahl sich auch das ein oder andere Mal nach vorne und empfahl sich als Torjäger. Zehn Mal netzte Schulz für die Kirchderner ein. Alle Treffer des aufgerückten Abwehrspielers fielen nach Standardsituationen. Schulz war damit erfolgreichster Knipser der Viktoria.

Die Maschine der Saison: Wieder ein Abwehrspieler. Spielführer Miguel Milde war ganz eindeutig die Maschine der Kirchderner. Sowohl als Innenverteidiger als auch als Außenverteidiger wusste einer der schnellsten Abwehrspieler der Liga zu überzeugen.

Die Saison als Film oder Serie: Eins und Eins macht Vier (Komödie mit den Olsen-Zwillingen). Mit ihren zwei Trainern Florian Buchholz und Tim Preuß ackerten sich die Kirchderner auf Bezirksliga-Platz vier.

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