Eintracht feiert den Doppelaufstieg - und das im Derby

rnTSC kommende Saison viertklassig

Gleich zum zweiten Mal steigen die Hockey-Herren des TSC Eintracht Dortmund in dieser Saison auf. Nach dem Aufstieg in der Halle, folgte nun die Krönung auf dem Feld. Die Qualifikation für die Oberliga schaffte der TSC ausgerechnet im Derby gegen die DHG.

Dortmund

, 18.06.2018, 18:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Spannend haben es die Hockey-Herren des TSC Eintracht zum Ende hin noch mal gemacht, doch ein gehaltener Siebenmeter von TSC-Keeper Max Krugmann sorgte kurz vor Schluss für Erleichterung bei den TSC-Fans und gleichzeitig für die Gewissheit, dass der TSC Eintracht Dortmund zum zweiten Mal in dieser Saison den Aufstieg aus der Verbandsliga in die Oberliga geschafft.

Beeindruckende Hallensaison

Nachdem das Team von Jens Höttemann bereits in der Hallensaison beeindruckende Zahlen (zehn Siege aus zwölf Spielen bei 110 erzielten Treffern) auf das Parkett legte, schafften es die Hockeyherren auch in der Feldsaison sich vorzeitig zum Meister zu küren. Zwei Spieltage vor Schluss reichte ein 3:1-Erfolg im Derby gegen die Dortmunder Hockey-Gesellschaft (DHG), um in die 4. Liga aufzusteigen.

„Die Freude ist natürlich groß, wir haben ein Jahr darauf hin gearbeitet und es ist ein geiler Erfolg. Bei mir muss das aber noch ein bisschen sacken. Die Jungs sind schon in Feierlaune, aber ich ärgere mich noch ein bisschen über das Spiel“, resümierte Höttemann nach dem Erfolg, um dann seine Erklärung für die Kritik am Spiel anzufügen: „Die erste Halbzeit fand ich grandios, in der zweiten Halbzeit haben wir ganz schön abgebaut. Vielleicht ist der Druck da auch etwas hoch. Am Ende zählt der Aufstieg und das passt!“

Überragender Start in die Partie

Was Höttemann damit konkret meinte: Nachdem die TSC-Mannen in der ersten Hälfte überragend starteten und mit einer 3:0-Führung, durch Treffer von Nico Ebenrecht (8.) und einem Doppelpack von Robert Bollermann (15./35.) in die Kabine gingen, wähnte man sich schon als sicherer Sieger, doch der Anschlusstreffer von DHG-Kapitän Jan-Niklas Senft (58.) brachte noch mal etwas Spannung in die Partie. Als die DHG fünf Minuten später noch einen umstrittenen Siebenmeter zugesprochen kam, ging ein Hauch von Nervosität auf der TSC-Bank um, doch Krugmanns (63.) Glanztat gegen den Siebenmeter von Senft, ließ die kurzzeitige Unruhe wieder in Euphorie verwandeln.

Auf einer Euphoriewelle wurden die Eintracht-Herren schon die ganze Saison über getragen. Ein Grund dafür: Die Mannschaft steht stets an erster Stelle. „Keiner nimmt sich für zu wichtig, wir sind ein richtig geiles Team. Jeder gibt alles für den anderen“, machte Ebenrecht deutlich. Auch sein Trainer musste ihm da zustimmen: „Ich glaube, wir sind relativ jung und hungrig, mit ein paar erfahrenen Spielern, und das macht es dann aus.“

Coach sieht Steigerungspotenzial

Auch auf die nächste Saison in der Oberliga blickte Höttemann dann noch hinaus. „Wenn wir da die erfahrenen Spieler noch ein bisschen mehr in die Verantwortung kriegen und die Jungs ein bisschen ran führen, ist in der Oberliga noch nicht Schluss für uns“, sah der Coach noch Steigerungspotenzial. Auch Ebenrecht schlug in dieselbe Kerbe ein: „Wir wollen uns erst mal in Ruhe etablieren und dann eventuell den Aufstieg in die Regionalliga anpeilen, wenn wir etwas mehr Erfahrung haben.“

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