Eisadler kassieren Klatsche zum Landesliga-Auftakt

Eishockey

Die Eisadler kassieren in ihrem ersten Saisonspiel schwere Prügel. Unter den Augen des neuen Präsidenten gibt es zum Start in die Eishockey-Landesliga für das Team von Trainer Uwe Malz bei den Wiehl Penguins nichts zu holen. Trotz des herben Dämpfers kommt wegen eines Aspekt sogar etwas Freude an der Strobelallee auf.

Dortmund

03.10.2017, 09:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eisadler kassieren Klatsche zum Landesliga-Auftakt

Zum Auftakt der Landsliga-Saison gab es für die Eisadler eine deutliche Niederlage.

Immerhin einmal brandete in der Kabine der Eisadler am Sonntagabend Beifall auf. Bernd Schnieder, der neue Präsident des Eishockey-Landesligisten schaute vor dem ersten Saisonspiel kurz in der Kabine vorbei und stellte sich vor.

10:1 zur Schlusssirene

Was der 69-Jährige danach von der Tribüne aus zu sehen bekam, dürfte ihn eher an einen Sparringskampf beim Boxen als an Eishockey erinnert haben. 10:1 stand auf der Anzeigetafel, als die Schlusssirene die Eisadler von ihren Prügeln erlöste.

Schnieder blieb dennoch gelassen. "Das stört mich nicht besonders", sagte der neue Vorsitzende, "wenn man lange genug im Geschäft dabei ist, dann weiß man solche Ergebnisse einzuschätzen." Es sei schließlich nicht viel übrig geblieben von der Regionalliga-Mannschaft aus der Vorsaison. "Unser Trainerteam wird das schon in den Griff bekommen."

Beste eröffnet den Torreigen

Über mangelnde Arbeit müssen sich die angesprochenen Uwe Malz und Co-Trainer Jesper Dahl-Jörgensen zu Beginn ihres Eisadler-Abenteuers in der Landesliga offenkundig keine Gedanken machen. Schon nach zwei Minuten und 18 Sekunden eröffnete Yannick Beste den Torreigen für die Pinguine aus Wiehl.

Zur ersten Drittelpause stand es bereits 0:3 aus Sicht der Eisadler. Nach dem zweiten Drittel dann 1:6 – Constantin Wichern hatte in der 39. Minute den Ehrentreffer für die Gäste erzielt. Im letzten Drittel gab es dann weitere vier Gegentore, der Saisonauftakt mutierte zur Packung.

Mannschaft muss sich noch finden

"Die Niederlage geht so in Ordnung", sagte Dahl-Jörgensen. "wir haben alle ziemlich schnell festgestellt, dass das kollektiver Mist war." Die Mannschaft müsse sich erst noch finden. "Die Vorbereitung war kurz, wir hängen sicherlich so ein bisschen der Zeit hinterher." Vielleicht sei der "Dämpfer für alle" aber auch gar nicht so schlecht gewesen, "weil jetzt alle wissen, dass wir hart arbeiten müssen."

Am Ende jedenfalls blieb nur die Freude darüber, dass zumindest in puncto Vorstand endlich alles geklärt ist an der Strobelallee. "Darüber sind wir, glaube ich, alle froh", sagte Dahl-Jörgensen.

Erstes Heimspiel am 15. Oktober

Nach einer Kennenlernrunde am Montag soll weiter an der Wettbewerbsfähigkeit gefeilt werden. Am 15. Oktober steht das erste Heimspiel der Saison auf dem Programm. Netphen 08 wird zu Gast sein an der Strobelallee. "Wir haben zum Glück zwei Wochen Zeit, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten", meint Dahl-Jörgensen. "Wir hauen jetzt bestimmt nicht drauf, sondern werden versuchen, die Mannschaft aufzubauen."

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