Eisadler lassen Neuss keine Chance

Eishockey: 1. Liga West

Bis zum ersten Tor dauerte es zwar über acht Minuten – doch dann ging an der Strobelallee in der 1. Eishockey-Liga West mächtig die Post ab: Die Eisadler Dortmund besiegten den Neusser EV am Sonntag mit 15:3. Bei sommerlichem Wetter erlebten 225 Zuschauer im Eissportzentrum eine einseitige Partie.

DORTMUND

05.10.2015, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eisadler lassen Neuss keine Chance

Auf Eisadler-Kapitän Niko Bitter kommt es auch im Top-Spiel gegen Ratingen an.

Nach anfänglichen Problemen fanden die Eisadler ihren Rhythmus und kamen nach 8:40 Minuten durch Michael Potthoff zum 1:0. Binnen fünf Minuten erhöhten Jiri Svejda und Sebastian Licau auf 3:0. Nach einem Konter durch David Bineschpayouh zum 3:1 gingen die Teams in die Drittelpause.

Torchancen häufen sich

Im zweiten Drittel erhöhten die Dortmunder das Tempo. Die Torchancen häuften sich und führten nach Treffern von Andre Kuchnia, Marvin Cohut, Marc Kolberg, Frank Buchwald und wieder Jiri Svejda bei einem Gegentreffer von David Bineschpayouh zum 8:2.

Jetzt lesen

Im letzten Drittel dauerte es mehr als fünf Minuten, bis das 9:2 fiel – wieder schlug Michael Potthoff zu. Die Fans forderten jetzt lautstark ein zweistelliges Ergebnis. Binnen 25 Sekunden lieferten dann Andre Bruch und Michael Potthoff die Tore zehn und elf. Das zwölfte Tor ließ dann etwas auf sich warten, da es auf dem Eis zu einer handfesten Auseinandersetzung kam.

Schlägerei auf dem Eis

Bei hohem Unterhaltungswert duellierten sich Nikolai Tsvetkov und Amminikia Schahab auf dem Eis. Letzterer prügelte auf seinen Kontrahenten ein. Die Schiedsrichter quittierten dies mit einer Spielsperre für die nächste Partie. Nikolai Tsvetkov erlitt eine Gehirnerschütterung.

Der sportliche Endspurt der Partie war Formsache für die Eisadler. Constantin Wichern Jiri Svejda und Andre Kuchnia erhöhten auf 15:2. Das dritte Gegentor war Ergebniskosmetik. Eisadler-Trrainer Kristian Sikorsky resümierte: „Wenn unser zweiter Sturm mit Cohut, Bergstermann und Kuntu-Blankson mannschaftsdienlicher gespielt hätte, wäre ich mit allen Reihen zufrieden. Die Standortbestimmung erfolgt am Freitag und Sonntag bei uns gegen Lauterbach und Dinslaken .“

Lesen Sie jetzt