Eisadler schließen eine erfolgreiche Saison ab

rnEishockey

Zum Saisonfinale empfangen die Eisadler am Sonntag (19 Uhr) die RealStars aus Bergisch-Gladbach. Aber die Bilanz der zurückliegenden Spielzeit kann sich jetzt schon sehen lassen.

Dortmund

, 30.03.2019, 19:03 Uhr / Lesedauer: 3 min

Es wird ein Saisonabschluss für die Eisadler Dortmund werden, wie ihn vor Beginn dieser Landesliga-Runde wohl niemand erwartet hat. Im letzten Spiel geht es am Sonntag im heimischen Eissportzentrum (19 Uhr) gegen die RealStars aus Bergisch-Gladbach. Beide Teams habe noch die Chance auf Platz 3 in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Mit einem Sieg wäre den Dortmundern die Position nicht mehr zu nehmen.

Doch egal wie die Partie ausgeht, für Trainer Waldemar Banaszak und den 1. Vorsitzenden der Eisadler, Bernd Schnieder, endet die Saison 2018/19 mit einer durch und durch positiven Bilanz.

„Ich bin sehr, sehr zufrieden und total stolz auf die Jungs. Vor der Saison hat niemand damit gerechnet, dass wir Zweiter in der Meisterschaft werden und dann auch noch in der Aufstiegsrunde so gut abschneiden“, sagt Banaszak. „Ich wusste zwar vorher, dass wir einen guten Kader haben. Aber dass wir auf höchstem Niveau in der Landesliga mithalten können, das hat auch mich positiv überrascht.“

„Wir haben etwas aufgebaut“

Dabei schienen die Vorbehalte vor Beginn der Saison durchaus berechtigt. Denn die Landesliga-Saison 2017/18 lief alles andere gut. An die Teilnahme an der Aufstiegsrunde war überhaupt nicht zu denken. „Aber wir haben hier etwas aufgebaut“, sagt Schnieder. „Und das auch auf der Basis der schwierigen Saison 17/18. Das schweißt zusammen. Und darum war es auch nur richtig, dass Spieler, die uns den Neustart in der Landesliga ermöglicht haben, auch in der letzten Saison dabei geblieben sind.“

Den Schlüssel zum Erfolg sieht Waldemar Banaszak vor allem in der deutlich stärkeren Konstanz, die die Mannschaft zuletzt in ihren Leistungen gezeigt hat. „Wir hatten einige Verstärkungen, die uns weitergeholfen haben. Und jetzt besitzen wir diese Mischung aus Routiniers wie Malte Bergstermann oder Tim Linke und jungen Leuten wie Lukas Kleinschmidt (Jahrgang 99) oder Lukas Schäfer (Jahrgang 96). Diese Kombination funktioniert.“

Umfrage

Haben die Eisadler eine zufriedenstellende Saison abgeliefert?

Die Eisadler-Umfrage
95 abgegebene Stimmen

Banaszak und Schnieder sind sich aber einig, dass auch wenn sie die erfahrenen Spieler dringend halten wollen, die Zukunft der Eisadler noch stärker in der eigenen Jugend liegen muss. „Als Trainer der U20 lasse ich die Verbindung zwischen Nachwuchs und erster Manschaft nicht abreißen. Und wir haben mindestens drei U20-Spieler, die schon in der Ersten mittrainiert haben und in der nächsten Saison den Sprung machen können“, sagt Banaszak.

„Unser erster Anspruch muss ganz klar sein, die eigenen jungen Leute an die erste Mannschaft heranzuführen und nicht darauf angewiesen zu sein, Spieler von außen zu holen.“ Und so wie sich das Landesliga-Team in den letzten Monaten präsentiert habe, sei es eben auch attraktiv für junge und gute Spieler.

Bis zu 350 Zuschauer

An Attraktivität haben die Eisadler im übrigen auch beim Publikum gewonnen. Im Vergleich zur vergangenen Saison verfünffachte sich die durchschnittliche Zuschauerzahl von 70 auf 350 pro Spiel. Ein Zuspruch, den der Verein auch in der nächsten Spielzeit mit guten Leistungen pflegen will. „Was ich mir wünsche“, sagt der Trainer, „ist dass wir noch so eine souveräne und geile Saison spielen wie diese. Und dann, 2020, kann man sich Gedanken darüber machen, ob man an der Regionalliga schnuppern möchte. Dafür braucht es dann aber neue Spieler. Die kosten. Aber ohne geht es nicht. Denn klar ist auch: In der Regionalliga ohne nennenswerte Verstärkung anzutreten und in jedem Spiel 10 oder 15 Tore zu kassieren, das macht den Zuschauern und den Spielern nicht lange Spaß? Und am Ende steigst du ab mit null Zuschauern und null Vertrauen.“

Insofern betrachten Trainer und Vorstand auch die kommende Spielzeit als eine weitere große vertrauensbildende Maßnahme, um mit erneut guten Leistungen, den Dortmundern Lust auf Eishockey zu machen. Die Mannschaft dafür ist da. „Der Charakter stimmt. Die Stimmung in der Kabine ist gut.“ Und es spricht wenig dagegen, dass sie auch auf den Tribünen schon bald noch besser wird.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt