Eisadler: Schmitz schimpft auf Schiedsrichter

Eishockey: 1. Liga West

Trotz einer kämpferisch überzeugenden Vorstellung mussten die Eisadler Dortmund beim amtierenden Meister Ratinger Ice Aliens (2:3) die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Eisadler-Coach Thomas Schmitz freute sich über die gute Leistung seiner Mannschaft, haderte aber mit dem Unparteiischen.

Dortmund

von David Reininghaus

, 11.10.2016, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eisadler: Schmitz schimpft auf Schiedsrichter

Thomas Schmitz war mit der Leistung seiner Eisadler zufrieden.

„Wir haben super gespielt, waren die bessere Mannschaft und haben unverdient verloren“, ärgerte sich Schmitz über die knappe Niederlage. Knackpunkt des Spiels war eine Fünf-Minuten-Strafe inklusive Spieldauer für Christian Gose im Schlussdrittel. „Der Ratinger Spieler stolpert und fällt auf den Schläger von Gose“, kann Schmitz die Entscheidung von Hauptschiedsrichter Carsten Solbach nicht nachvollziehen. Dieser wertete die Aktion als hohen Stock mit Verletzungsfolge.

Kurz zuvor hatte Thorben Beeg zudem eine umstrittene Zwei-Minuten-Strafe erhalten. Die Ice Aliens nutzten das 5:3-Überzahlspiel zum Siegtreffer. „Durch Fehlentscheidungen wurde mein Team um den Lohn der Arbeit gebracht“, sagte Schmitz und warf die Frage auf, ob Ratingen als Ligaprimus bevorzugt werde. „Ich habe nichts gegen eine konsequente Linie, dann aber bitte auch auf beiden Seiten. Bei uns wurden Kleinigkeiten bestraft, die bei Ratingen nicht geahndet wurden“, so der 43-Jährige weiter.

Auf Platz drei

Die Dortmunder steckten aber auch nach dem Rückstand nicht auf und hatten gute Chancen auf den Ausgleich. 45 Sekunden vor dem Ende ging Goalie Marius Dräger zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis, doch auch diese Maßnahme brachte nichts mehr ein.

In der Tabelle stehen die Eisadler Dortmund trotz der Pleite blendend da. Nach vier Spielen belegen sie Platz drei. Spitzenreiter sind die Bären Neuwied vor den Ratinger Ice Aliens. Am Sonntag treffen die Eisadler auf die Roten Teufel Bad Nauheim 1b (19 Uhr). „Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel“, versuchte Schmitz die Geschehnisse aus Ratingen abzuhaken. Leicht fiel ihm das nicht. 

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